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REISEBERICHT   6. Tag - Dienstag 04. Juni 2002

[Kanada] [AL] Banff National Park - Jasper National Park


Zum Frühstück gibt es beim Bäcker im Lake Louise Village Brownies. Man waren die Klasse. So was haben wir im ganzen Urlaub leider nicht mehr entdecken können. Danach wird nach Hause telefoniert. Da die Prepaid-Karte immer noch den Dienst verweigert, muss also die Kreditkarte her.

Unser erster Weg führt uns zum Herbert Lake. Der See selbst ist nicht gletschergespeist, man könnte also eigentlich drin baden. Aber wir verzichten. Bei einem kurzen Stop unterwegs können wir gerade einen kleinen Lawinenabgang beobachten. Allerdings sehen wir nur das Ende des Spektakels, da wir erst durch das Geräusch aufmerksam werden. Aber die Akustik in den Bergen ist wirklich beeindruckend.

Auf dem Icefield-Parkway fahren wir danach zur Passhöhe Bow Summit (mit 2.069m der höchste Punkt des ganzen Parkways) und zum Peyto Lake. Hammerhart - zum Peyto Lake Viewpoint geht es vom Parkplatz eine leichte Steigung hinauf, die noch richtig dick unter Schneemassen liegt. Erst als wir an einem relativ eindeutigen Verkehrsschild vorbeikommen wird uns klar, dass wir gerade auf der Zufahrt zum oberen Parkplatz gelaufen sind. Auch der Parkplatz liegt unter meterdickem Schnee begraben. Dass der See zu grossen Teilen von Eis bedeckt ist, muss ich ja wohl kaum erzählen oder?

Ein paar Kilometer weiter nördlich machen wir einen weiteren Abstecher zum Maligne Canyon, wo sich der Bow River durch die Felsen seinen Weg gebahnt hat.

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Zwei Bilder
 
 
Kurz hinter der Grenze zum Jasper National Park liegt das immerhin 300 km2 grosse Columbia Icefield. Die Entfernung von Lake Louise bis hierher beträgt etwa 127 km. Die Hauptattraktion ist der Athabasca Glacier, zu dem auch geführte Touren mit Snowmobiles angeboten werden. Allerdings enden die Touren heute aus ökologischen Gründen bereits deutlich tiefer als noch vor einigen Jahren. Sicher eine sinnvolle Entscheidung. Vom Rest des Eisfeldes bekommt der Tourist nur wenig zu sehen.

Im gut positionierten Visitor Centre kann man die Touren auch sehr kurzfristig buchen. Los geht's direkt dahinter vom Parkplatz. Aus unserer Erfahrung können wir nur empfehlen die 28CAN$ pro Person für etwas anderes anzulegen. Die Ausblicke sind zwar wirklich toll, aber in Canada und in insbesondere in Alaska gibt es eigentlich genügend Möglichkeiten Gletscher auch kostenlos kennzulernen. Und die An- und Ausblicke sind nach eigenem Erleben oft sogar spektakulärer. Zudem bleibt einem auf dem Gletscher etwa eine Zeit von 20 Minuten, die wiederum auf einer erlaubten Fläche von etwa 300m2 schwer auf interessante Art und Weise zu füllen ist. Also "Don't do the Columbia Glacier Tour"!

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Nach einem Abendbrot auf einem Picknickplatz fahren wir noch bis zum riesigen Whistlers Campground, einen Kilometer südlich von Jasper, weiter. Der Platz macht einen ganz soliden Eindruck. Wir sehen sogar zwei Elchkühe direkt neben uns im Wald grasen. Da es regnet passiert nicht mehr allzu viel und wir verziehen uns in unser Auto.


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