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REISEBERICHT   15. Tag - Donnerstag 13. Juni 2002

[Alaska] [AK] North Pole - Fairbanks - Denali National Park


Ohne uns gross beim Weihnachtsmann aufzuhalten fahren wir weiter nach Fairbanks. Erste Anlaufstelle in der Stadt ist eine Auto-Waschanlage, die tut unserem Auto richtig gut. In der Touristen-Information holen wir uns ein paar Infos (Denali NP, Wetter, Shopping usw.). Wir wollen mal wieder versuchen unsere Einkaufsaufträge abzuarbeiten (u.a. Kinderschuhe). In den Grossmärkten gibt es echt viele und auch im Verhähltnis zu Deutschland billige Kinderschuhe. Die die uns gefallen meistens in 7 oder 9. Wir brauchen 8. Logisch. Na wenigstens erwischen wir eine Mailbox für unseren Häuslebauer.

Da wir bereits den "Magnetismus" des Denali verspüren, geht es flugs weiter in Richtung Süden. Bis auf einen Kurzstop an einem der unzähligen kleinen Seen hält uns nichts mehr auf. Dann ist es soweit. Wir stehen vor dem Eingangsschild zum DENALI NATIONAL PARK.

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Zwei Bilder
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Die erste Anlaufstelle ist natürlich die Visitor Information. Ohne großes Zaudern buchen wir gleich zwei Touren für die nächsten beiden Tage. Tour 1 geht morgen, am Freitag, bis zum Wonder Lake (Kosten 30 US-Dollar p. P.) und Tour 2 übermorgen, am Samstag, bis zum Eielson Visitor Center (Kosten 23 US-Dollar p. P.). Noch sind Plätze frei. Zu den Kosten für die Touren kommt noch der Nationalparkpass zu je 5 Dollar. So das wär dann erst mal geschafft. Allerdings sind die Plätze auf allen Campgrounds bereits ausgebucht.

Unser nächstes Ziel sind die Schlittenhundvorführungen, zu denen wir vom Visitor Center mit einem Shuttle-Bus fahren können. Allerdings ist "Vorführung" sicher nicht ganz zutreffend für die Veranstaltung. Zuerst stromern wir etwas über das Gelände und können dabei auch den einen oder anderen Hund mal anfassen (einige sind da megascharf drauf und haben genau den Dreh raus mit welchem Körperteil sie Dir am nächsten kommen können, wenn die Kette nicht ganz bis zur Absperrung reicht). In einem der Gebäude kann man sich Gerätschaften aus dem Arbeitsalltag der Hunde anschauen. Anschließend gibt es an für alle ein paar interessante Infos um die Hunde. Zum Abschluss wird eine kleine Runde mit einem Schlitten und 6 Hunden gelaufen. Die Auserwählten zeigen sich erkenntlich und legen sich mächtig ins Zeug. Das war's dann aber auch schon. Na gut, schön, dass man zumindest mal dicht ran durfte.

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Drei Bilder
Den Rest des Tages erkunden wir die vielen Shops an der Straße nach ein paar schönen Souvenirs, können uns aber noch für nichts entscheiden. Das Highlight des Abends steht uns aber noch bevor. Es gibt Pizza - Mmmh lecker. Kostenfaktor: 20,50 US-Dollar (pro Stück!), hier kommt der Standortvorteil voll zum tragen. Immerhin gibt es die alkoholfreien Getränke nach dem ersten Becher kostenlos (refill). Dabei ist die Pizzeria eher mit einer Bergbaude in den Alpen zu vergleichen. Die Essensaufnahme erfolgt im American Way - kaum fertig, werden einem die Teller entzogen und die Rechnung präsentiert. Margit amüsiert sich über einen Ober, der beim austragen seine eigene Pizza zu essen scheint.


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