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Eine ca. vierzig Millionen Jahre dauernde Isolation hat auch in der australischen Flora Spuren hinterlassen. Dabei besitzt der australische Kontinent trotz ausgedehnter Wüstengebiete mit mehr als 25.000 Pflanzenarten eine unglaubliche Artenvielfalt.
Selbst in den trockenen Wüstengebieten sind ca. 2.000 Pflanzenarten festgestellt worden. Allein bis zu 30 verschiedene Spinifex-Gräser, die Wasser speichern können, bedecken die australischen Wüstenböden.
Australien ist bezogen auf seine Fläche nach der Antarktis der waldärmste Kontinent. Lediglich an der Ostküst und im Südwesten finden sich größere geschlossene Waldgebiete. Allerdings tragen auch diese Gebiete bereits deutliche Spuren der Zivilisation. |
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Von den in Australien beheimateten mehr als 20.000 Pflanzenarten sind mehr als 16.000 (80%) endemisch, d.h. sie kommen nur auf dem australischen Kontinent vor.
Viele davon sind in den Regenwäldern zu finden. Die Regenwälder an der Ostküste gehören mit allein ca. 18.000 Pflanzenarten zu den ältesten Ökosystemen der Erde. Einige der hier lebenden Bäume sind über 2500 Jahre alt und stammen direkt von den Gondwanalandarten ab.
Die z.b. 1994 entdeckte Wollemi-Kiefer gehört einer Gattung an, die angeblich vor 65 bis 200 Millionen Jahren ausgestorben ist. |
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Wer Flora vor allem mit Blumen in Verbindung bringt, der kommt an Westaustralien nicht vorbei. Im australischen Frühling zwischen August und November blühen hier über 11.000 Arten in allen erdenklichen Farben. 75% der Blumen wachsen ausschließlich in Westaustralien. Die Blütezeiten sind zum Teil sehr unterschiedlich und hängen von den jeweiligen Standorten ab. Der Beginn ist im Norden bereits im Juli, der Höhepunkt an der Südküste und um die Stirling Ranges ist dann im späten Oktober und im November. Die Blume auf dem Foto ist die Ruhmesblume (Stuarts Wüstenerbse), das Blumenemblem von Südaustralien. |