Nationalparks


Die ersten Gesetze zum Schutz von landschaftlich reizvollen Gebieten in Australien wurden 1863 in Tasmanien erlassen. Im Jahre 1879 wurde südlich von Sydney der 7284 ha große Königliche Nationalpark gegründet, der gleichzeitig Australiens erster sowie weltweit der zweite Nationalpark war.

Rund 50 Millionen ha, etwa 6,4 % der Gesamtfläche Australiens, sind als Nationalparks ausgewiesen. Weitere 43,6 Millionen ha sind Meeresschutzgebiete.

Australien hat heute (Stand 1997) insgesamt 3587 Gebiete unter Naturschutz gestellt. Diese Gebiete reichen von kleineren Parks mit Flächen von weniger als einem Hektar bis zum 20.000 km2 großen Kakadu-Nationalpark.


A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U W Y


A

 Alexander Morrison
 Ayers Rock

B

 Badgingarra
 Barrington Tops
 Barron Falls
 Beedelup
 Ben Lomond
 Black Mountain
 Blackdown Tablelands
 Blue Mountains
 Bogong
 Border Ranges
 Brisbane Ranges
 Brisbane Water
 Bungle Bungle
 Bunya Mountain

C

 Cape Hillsborough
 Carnarvon
 Chillagoe - Mungana Caves
 Conway
 Cooloola
 Coorong
 Cradle Mountain - Lake St. Clair

D

 Dandenong Ranges

E

 Eungella

F

 Finke Gorge
 Fitzgerald River
 Flinders Chase
 Flinders Ranges
 Franklin-Lower Gordon Wild Rivers

G

 Gammon Ranges
 Geikie Gorge
 Grampians
 Great Sandy

H

 Hammersley
 Hidden Valley

I

 Iron Range

J

 John Forrest

K

 Kakadu
 Kalbarri
 Kanangra-Boyd
 Karajini
 Katherine Gorge
 Kinglake
 King Leopold
 Kings Canyon
 Kosciusko
 Ku-ring-gai Chase

L

 Lake Barrine
 Lake Eacham
 Lakefield
 Lamington
 Lawn Hill
 Leeuwin-Naturaliste
 Litchfield
 Little Desert

M

 Millstream-Chichester
 Moore River
 Mootwingee
 Mt. Buffalo
 Mt. Field
 Mt. Hypipamee
 Mt. Olga
 Mt. Warning
 Mungo

N

 Nambung
 Nightcap
 Nitmiluk

O

 Organ Pipes
 Ormiston Gorge and Pound

P

 Palmerston
 Point Nepean
 Port Campbell
 Purnululu

R

 Royal

S

 Simpsons Gap
 Snowy River
 Stirling Ranges
 Sturt
 Sydney Harbour

T

 Tathra
 The Crater
 Torndirrup
 Tunnel Creek

U

 Uluru

W

 Walpole-Nornalup
 Walyunga
 Warren
 Warrumbungle
 Watarrka
 Watheroo
 Wilsons Promontory
 Windjana Gorge
 Wollemi

Y

 Yalgorup
 Yanchep






Alexander Morrison Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Alexander Morrison Nationalpark ist eines von zahlreichen Schutzgebieten im Gebiet von Midwest (nördlich von Perth über Brand Higway nach Midwest). Einzige Reisezeit: die trockenen Wintermonate von April bis Oktober. In dieser Jahreszeit erblüht die westaustralische Landschaft in ihrer ganzen Blütenpracht.

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Badgingarra Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Lohnendes Ziel am Brand Higway nach Midwest (Region nördlich von Perth). Hier ist besonders der 2 km lange Weg in den Park zu empfehlen. Der Ausgangspunkt ist am Roadhouse, in dem auch Informationen erhältlich sind.

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Barrington Tops Nationalpark

NEW SOUTH WALES

Der Barrington Tops Nationalpark (ein World-Heritage-Ort) liegt etwa 320 km nördlich von Sydney (etwa auf halber Höhe zwischen Newcastle und Port Macquarie) am Rand des Hunter Valley, eines bekannten Weinanbaugebietes.

Das Bergmassiv umfaßt alle Höhenstufen des Gebirges und bildet die Wasserscheide zwischen dem Hunter River im Süden und dem Manning River im Norden. Höchste Erhebung ist der Mt. Barrington mit 1.555 m.

Der Nationalpark wurde 1969 eingerichtet und besitzt heute eine Größe von über 39.000 ha mit dichten Wäldern, herrlichen Wasserfällen und reizvollen Wanderwegen. Das Gebiet läßt sich sowohl mit dem Auto aber auch gut zu Fuß erschließen. Die beste Reisezeit liegt zwischen Frühling und Herbst. In den Wintermonaten muß mit gelegentlichen Schneefällen und Frost auf den Plateaus gerechnet werden.

Er ist die Heimat für 43 Säugetier- und über 200 Vogelarten. Herzuheben sind das Graue Riesenkänguruh, Rotnackenwallabies, Fuchskusus, Nacktnasenwombats und Koalas. Stellvertretend für eine Vielzahl an Vogelarten seien hier Leierschwanz und Gelbohrkakadus genannt. Auf den Picknickplätzen sind häufig Dickschnabel-Würgerkrähen anzutreffen.

Der Park bietet viele Gelegenheiten zu Buschwanderungen und Tierbeobachtungen. Für nähere Informationen zu Ausflügen, Wanderungen und Unterkünften sei hier der Reiseführer Natur empfohlen.

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Barron Falls Nationalpark

QUEENSLAND

Der Barron Falls Nationalpark liegt im Gebiet der Atherton Tablelands im nördlichen Queensland etwa 25 km nordwestlich von Cairns. Eine gute Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto ist der Besuch mit dem Zug von Cairns. Da dieser Nationalpark zu den ausgedehnten Regenwaldgebieten im nordöstlichen Australien zählt, sei an dieser Stelle vor Attacken der Landegel gewarnt. Ein entsprechender Schutz (Kleidung, Spray) wird empfohlen.

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Beedelup Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Im Südwesten Australiens, einer eigenen botanischen Provinz mit über 4000 überwiegend endemischen Blütenpflanzenarten liegt der Beedelup Nationalpark (siehe auch Warren NP). Der Park liegt in der Nähe des Holzzentrums Pemberton hat eine Größe von 1530 ha. Highlights im Park sind ein Wasserfall, der über einen Wanderweg zu erreichen ist sowie die Bestände riesiger Karris (bis zu 90m hohe endemische Eukalypten).

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Ben Lomond Nationalpark

TASMANIA

[Skizze]
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Black Mountain Nationalpark

QUEENSLAND

Der Black Mountain Nationalpark gehört zur weiteren Umgebung der Cape York Halbinsel und liegt etwa 120 km östlich von Laura, auf dem Weg nach Cooktown (etwa 20 km südlich von Cooktown). Der Park, das sind über 400 m hohe aufgetürmte Granitbrocken. Die Berge sind mit Flechten übersäht. Das Gebiet ist eng mit der Kultur und den Mythen der Aborigines verbunden. Nebenbeibemerkt gilt diese Region als sehr schlangenreich.

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Blackdown Tablelands Nationalpark

QUEENSLAND

Der seit 1982 bestehende 23.000 ha große Blackdown Tablelands Nationalpark liegt etwa 160 km westlich der Küstenstadt Rockhampton und erhebt sich bis zu einer Höhe von 950 m aus dem Gelände. Die stellenweise sehr steilen Klippen verhinderten bis in die frühen 70er Jahre eine Erschließung.

Charakteristisch für den Park mit seiner isolierten Lage ist eine sehr spezifische Fauna und Flora, darunter auch sehr viele endemische Arten. Bisher wurden über 700 Pflanzen- und 120 Vogelarten gezählt. Highlights im Park sind die bis zu 600 m steil abfallenden Sandsteinklippen, Wasserfälle und Eukalyptuswälder.

Insbesondere in der Zeit von Dezember bis März kann ein Besuch des Nationalparks aufgrund der mitunter sehr starken Regenfälle nicht empfohlen werden.

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Blue Mountains Nationalpark

NEW SOUTH WALES

[Three Sisters] Wer Sydney nicht gerade mit dem Ziel Ostküste verlassen will, der sollte sich Zeit für die nur 100 Kilometer westlich von Sydney gelegenen "Blauen Berge" nehmen. Der eigenwillige Name stammt von dem charakteristischen blauen Dunst ätherischer Eukalyptusöle, die man vor allem bei klarem Wetter häufig beobachten kann.

Der Park hat eine Größe von annähernd 237.000 ha und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der "Sydneysider". Charakteristisch sind die weithin sichtbaren Sandsteinplateaus, die Höhen von über 1.000 m erreichen. Dabei wurden zwei Drittel des geschätzten ursprünglichen Volumens des Plateaus bereits von Flüssen abgetragen, die sich z.T. über 600 m tief in das Gestein gruben. Das wohl berühmteste Fotomotiv sind die "Three Sisters" (siehe nebenstehendes Foto).

Der letzte größere, durch die fortschreitende Erosion ausgelößte, Wandabbruch stammt aus dem Jahr 1931.

In dem großen Gebiet ist eine Vielzahl von unterschiedlichsten Wanderwegen mit einer Unmenge grandioser Ausblicke vorhanden. Zentraler Punkt im Nationalpark ist die Stadt Katoomba. Hier findet man auch ein Menge touristischer Angebote. So unter anderem die Scenic Railway und den Scenic Skyway. Dem passionierten Autofahrer sei der Cliff Drive empfohlen, der als Umfahrung des Western Highways viele der interessantesten Punkte tangiert.

Wer eher die Natur etwas für sich allein geniessen möchte, der sollte lieber nach Blackheath fahren und hier seine Wanderungen starten. Hier befindet sich auch das Informationszentrum.

[Vogel] Aufgrund der vorhandenen geographischen Gegebenheiten sind im Park Säugetiere, wie das Graue Riesenkänguruh oder die Possums eher selten anzutreffen. Überall präsent sind dagegen die Vögel. Typische Vertreter sind u.a. Honigesser und Flötenvögel.

Das Vegetationsspektrum reicht von Heiden, Sümpfen und Trockenwäldern bis hin zu Feuchtgebieten in den tiefen Schluchten. Dabei zählen die Eukalyptusbäe sicher zu den berühmtesten Vertretern.
Zu den Highlights zählen auch die zahlreichen Wasserfälle. Am bekanntesten sind sicher die Wentworth Falls, bei denen ein Wanderwegbis zur Basis führt. Weiterhin zu nennen wären noch die Empress Falls.

Beste Reisezeit sind die Frühlingsmonate September bis Dezember. Im Winter kann es auf den Plateaus zuweilen schon recht frostig werden. Die zuweilen starke Kommerzialisierung des Gebietes zeigt sich auch bei der Vielfalt der zur Verfügung stehenden Unterkünfte. Vom Campingplatz bis zum Hotel ist alles vorhanden.

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Bogong Nationalpark

VICTORIA

Der Bogong Nationalpark liegt etwa 40 km südöstlich des Mt. Buffalo Nationalpark im Osten von Victoria. Hier sind die höchsten Berge (bis 1986m/alpine Zone) dieses Bundesstaates zu finden. Flora und Fauna sind in etwa mit der des Kosciusko Nationalparks zu vergleichen.

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Border Ranges Nationalpark

QUEENSLAND / NEW SOUTH WALES

Der Nationalpark gehört zusammen mit dem Lamington Nationalpark, dem Nightcap Nationalpark und dem Mt. Warning Nationalpark zum geologischen Gebiet der Border Ranges.

Lohnenswert im Park ist eine Fahrt auf dem Tweed Scenic Drive.

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Brisbane Ranges Nationalpark

VICTORIA

Der Brisbane Ranges Nationalpark ist berühmt für seinen Reichtum an wilden Blumen. Der Park liegt, entgegen seinem Namen, etwa 80 km westlich von Melbourne und hat eine Größe von etwa 7.500 ha. Insbesondere im Frühling lohnt sich ein Besuch der in voller Blüte stehenden über 400 Blütenpflanzen.

Auch Tierliebhaber kommen im Park zu einigen Schnappschüssen: Graue Riesenkänguruhs, Koalas, die hier erfolgreich wiederangesiedelt wurden und zahlreiche Vogelarten sind anzutreffen.

Startpunkt für einen interessanten Rundweg ist die Anakie Gorge im Ostteil des Parkes.

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Brisbane Water Nationalpark

NEW SOUTH WALES

Der 11.343 ha große Brisbane Waters Nationalpark liegt etwa 70 km von Sydney (nicht Brisbane, wie der Name vermuten läßt) entfernt. Der Park liegt am Nordufer des Hawkesbury River und in unmittelbarer Nachbarschaft des Ku-ring-gai Chase Nationalpark.

Die Hauptattraktionen sind die über 250m hohen Klippen von Brisbane Water. Im Norden des Parkes startet in Girrakool ein informativer Rundwanderweg. Über die Straße von Kariong nach Patonga erreicht man große Sandsteinflächen mit eindrucksvollen in den Felsen geritzten Zeichnungen. Insgesamt sind im Park über 250 Kunst- und Wohnstätten der Ureinwohner zu finden. Für den Tierfreund sei ein Abstecher zum Warrah Trig (kurz vor Patonga) empfohlen. Von den dortigen hohen Sandsteinklippen lassen sich oft Weißbauchseeadler beobachten. In den Monaten August und September blüht die Waratah, das floristische Emblem von New South Wales. Die Pflanze lockt dann u.a. Honigesser an.

Beste Reisezeit ist von Frühling bis Herbst.

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Bunya Mountains Nationalpark

QUEENSLAND

Zu den eher kleineren Nationalparks ist der 11.700 ha große Bunya Mountains Nationalpark zu zählen. Der Name stammt von der Bunya Pine einer riesigen Araukarienart. Der Park liegt etwa 250 km nordwestlich von Brisbane in der Great Dividing Range und ist am besten über Toowomba zu erreichen. Typische Merkmale des Parkes sind weite Grasländer, Trockenwälder und eine faszinierende Vogelwelt. Regelmäßig anzutreffende Bewohner sind u.a. Buschhühner und verschiedene Sittiche.
Campingplätze und andere Unterkünfte sind vorhanden.

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Cape Hillsborough Nationalpark

QUEENSLAND

In der näheren Umgebung des Eungella Nationalparks und der Whitsundays, liegt der kleine Cape Hillsborough Nationalpark, der durch felsige Küsten und einsame Strände und Wanderwege gekennzeichnet ist.

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Carnarvon Nationalpark

QUEENSLAND

Mitten im Bundesstaat Queensland, im zentralen Hochland, liegt etwa 750 Kilometer nordwestlich von Brisbane entfernt der 223.000 ha große Carnarvon Nationalpark. Der Park vereint die vier ehemals eigenständigen Schutzgebiete Salvator Rosa, Ka Ka Mundi, Mt. Moffatt und Carnarvon Gorge. Am bekanntesten dürfte die namensgebende Carnarvon Gorge im Osten des Parks sein. Aborigines bewohnten diese Region (Mt. Moffatt) bereits vor etwa 20.000 Jahren. Mit dem Auftauchen der ersten weißen Siedler war es damit vorbei.
Höchste Erhebung im Park ist der 1.232 m hohe Consuelo Peak.

Das Gebiet dient als Regenfänger für das trockene Landesinnere. Der Nationalpark ist eines der wichtigsten Quellgebiete im zentralen Queensland.

Fauna und Flora im Park sind sehr unterschiedlich. Das trockene und offene Hochplateau steht im Gegensatz zu der dichten Vegetation fruchtbarer Schluchten. Im Bereich des Carnarvon Gorge wurden über 170 Vogel- und 30 Säugetierarten registriert. Am häufigsten begegnet man Känguruhs, Wallabies und Koalas. Schon seltener dürften Begegnungen mit dem bis zu 2 m langen Buntwaran sein. Er bewohnt Bereiche entlang des Carnarvon Creek.

Der Nationalpark ist in weiten Teilen touristisch wenig erschlossen, Wanderwege sind kaum ausgebaut. Eine Ausnahme bildet das Hauptzielgebiet Carnarvon Gorge. Generell empfiehlt sich zur Anreise bzw. für Fahrten im Gebiet ein Allradfahrzeug. Auf dem Weg zum Park aus Richtung Süden stehen gut 75 Kilometer rauhe Piste und 2 Flußdurchquerungen an. Auch bei Wanderungen sollte man Durchquerungen des Flußbettes einkalkulieren, die bei normalen Wasserständen kein Problem darstellen. Aufgrund der mit den starken Regenfällen verbunden Gefahren verbietet sich der Sommer (Dezember bis März) als Reisezeit. Campingplätze sind im ganzen Nationalpark vorhanden. Bei den meisten empfehlen sich Vorausbuchungen bzw. Reservierungen.

Das Gebiet der Carnarvon Gorge ist i.d.R. gut erreichbar und hat ein gutes Informationszentrum. Zu den empfehlenswerten Zielen zählen u.a. der Moss Garden mit einem romantischen Wasserfall, ein natürliches Amphitheater und der Ward's Canyon mit riesigen Farnen.

Sehenswertes in den weiteren Gebieten:
Salvator Rosa: Felsformationen am Nogoa und Louisa River. Quellgebiete von Major Mitchell und Belinda Springs.
Mt. Moffatt:      Kennif's Lookout mit grandioser Aussicht über Plateaus und Schluchten. Felsformationen und Höhlen.

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Chillagoe - Mungana Caves Nationalpark

QUEENSLAND

Der Chillagoe-Mungana Caves Nationalpark liegt etwa 215 km westlich von Cairns im Nordosten von Queensland. Hauptattraktionen des Karstgebietes sind bis zu 70m hohe Kalksteintürme und die namensgebenden Tropfsteinhöhlen, in denen mindestens 6 Fledermausarten leben. Der relativ kleine Park hat eine Größe von 1.800 ha und gliedert sich in insgesamt 9 Teile.

Die beeindruckenden Höhlen können teilweise allein und teilweise nur mit geführten Touren erkundet werden. Auskünfte kann man in der benachbarten Kleinstadt Chillagoe bekommen.
Campingplätze und andere Unterkünfte sind vorhanden.

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Conway Nationalpark

QUEENSLAND

In der näheren Umgebung des Eungella Nationalparks und der Whitsundays liegt der große Conway Nationalpark. Der Park ist zu weiten Teilen mit Regenwald bestanden.

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Cooloola Nationalpark

QUEENSLAND

Wer einen Besuch auf Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt plant und danach noch immer nicht genug hat, dem sei der nahegelegene, 40.900 ha große Cooloola Nationalpark empfohlen, der in weiten Teilen ähnliche Landschaftsmerkmale aufweist. Auch die Tier- und Pflanzenwelt unterscheidet sich nicht wesentlich.

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Coorong Nationalpark

SOUTH AUSTRALIA

Im Mündungsbereich des Murray River beginnt der 43.800 ha große Coorong Nationalpark. Der Park erstreckt sich über insgesamt 145 km entlang der Küste. Er umschließt eine Salzlagune, die durch eine Kette vorgelagerter Sanddünen vom Meer abgetrennt ist. Die Flora ist durch Eukalypten der Mallee-Formation (niedrig wachsender Trockenbusch), Akazien- und Heidebusch, die Fauna durch über 240 Vogelarten (u.a. Brillenpelikane, Seeschwalben und Möwen) geprägt. Mit diesem außergewöhnlichen Artenreichtum gehört das Gebiet zu den wichtigen australischen Vogelreservaten, das im Sommer zudem ein Ziel für Küstenvögel der Nordhemisphäre ist.

Für Fahrten im Park, insbesondere in den Sanddünen empfiehlt sich ein geländegängiges Fahrzeug.
Unterkünfte (außer zu genehmigendem "bushcamping") sind nicht vorhanden.

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Cradle Mountain - Lake St. Clair Nationalpark

TASMANIA

  [UNESCO1] 1982 von der UNESCO zum
Erbe der Menschheit
erklärt.
[UNESCO2]  

Der Cradle Mountain - Lake St. Clair Nationalpark liegt unweit der Stadt Devonport im Gebiet der tasmanischen "Alpen". Auf einer Fläche von über 130.000 ha findet der Besucher eine traumhafte Landschaft inmitten einer unberührten (mit Ausnahme einer Zeitspanne von etwa 100 Jahren zwischen 1820 und 1922) Bergkulisse mit klaren Bergseen, Wasserfällen und romantischen Wanderwegen. Für den der vorhat nach Tasmanien zu fahren - ein Muss!


[Cradle Mountain] Namensgeber für den Park sind der 17 Kilometer lange und 200m tiefe Lake St. Clair (738m) und der 1.545m hohe Cradle Mountain. Höchste Erhebung im Park ist der noch 72m höhere Mt. Ossa.

Im Park dominieren Eukalypten, Koniferen und Graslandschaften. Einige der Bäme im Park sind über 1000 Jahre alt. Die Tierwelt wird von zahlreichen Vogelarten und kleineren Beuteltieren (u.a. Beutelteufel) bestimmt. Auch den berühmten Beutelwolf konnte man bis zu seiner Ausrottung hier antreffen.

Im Park existiert keine durchgehende Straßenverbindung zwischen den beiden Zentren im Norden (Cradle Valley) und im Süden (Lake St. Clair). Einzige Verbindung ist ein Wanderweg, der 85 km lange Overland Track, für den man zwischen 5 und 6 Tagesetappen einplanen sollte (Abmeldung beim Ranger nicht vergessen). Unterwegs findet man auf Campingplätzen oder Berghütten eine Unterkunft für die Nacht.
  Bildquelle: vis a vis, AUSTRALIEN
Wer weniger Zeit hat, für den gibt es auch schöne und kürzere Wanderwege. Im Norden befinden sich der Houslow Heath Walk (5-6km), der Lake Dove Walk (6-7km) und der Cradle Mountain Walk (11-12km). Im Süden locken Cuvier Valley Track (17-18km), der Watersmeet Nature Walk (3-4km) sowie die Mount Rufus Tour.

Beste Reisezeit für den Park sind die Sommermonate von November bis April. Im Winter ist mit starken Niederschlägen, auch als Schnee, zu rechnen. Viele Straßen sind dann gesperrt.

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Dandenong Ranges Nationalpark

VICTORIA

Nur 40 km in östlicher Richtung von Melbourne entfernt liegt (in Tagesausflugentfernung) dieser Nationalpark. In seiner heutigen Ausdehnung (1.920 ha) existiert der Park erst seit 1987. In den Wäldern kommen allein 130 einheimische Vogel- (z.b. der Leierschwanz und Sittiche) und 31 Säugetierarten vor.

Der Dandenong Ranges Nationalpark beherbergt die Waldgebiete des Doongalla Forest mit dem 633m hohen Mt. Dandenong Lookout, des Fern Tree Gully Forest mit dem 500m hohen One Tree Hill, (von beiden Punkten kann man bis nach Melbourne sehen) und des Sherbrooke Forest mit den über 100m hohen Königseukalypten, die zu den höchsten Laubbäumen der Welt zählen.

Die Anfahrt kann über den Burwood Highway von Melbourne aus erfolgen.

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Eungella Nationalpark

QUEENSLAND

Wer u.a. nach Australien fährt, um das seltene Schnabeltier zu sehen, der hat im wilden und in weiten Teilen unerschlossenen Eungella (Land der Wolken) Nationalpark gute Chancen. Hier trifft man auf eine grosse Vielfalt tropischer und subtropischer Tier- und Pflanzenarten, da der Park genau im Grenzbereich zwischen zwei Klimazonen liegt.. Die Clarke Range, in der der Nationalpark liegt, befindet sich in einem ehemals sehr aktiven vulkanischen Gebiet.

Der etwa 50.000 ha grosse Park liegt im Osten von Zentralqueensland etwa 80 Kilometer östlich von Mackay. Höchste Erhebung im Park ist der 1.280m hohe Mt. Dalrymple.

Insbesondere im südlichen Teil des Parks kann man ausgedehnte Wanderungen unternehmen (über Finch Hatton Gorge und Broken River). Wer nach Finch Hatton Gorge fährt sollte sich ohne Allradantrieb auf gelegentliche Probleme einstellen. Die Wanderwege sind eher einfach Broken River ist problemlos mit einem Pkw erreichbar. Ausgangspunkt für Wanderungen, u.a. auf einem Naturlehrpfad, ist die Ranger-Station.

Im Park befinden sich 3 Campingplätze, ein Chalet sowie Motels und Hotels. Vorausbuchungen für die Campingplätze sind ratsam.

Beste Reisezeit ist von Mai bis November. Von Dezember bis März sind die Hauptregenfälle. Die Temperaturen im Januar können bis zu 30 Grad erreichen.

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Finke Gorge Nationalpark

NORTHERN TERRITORY

Der Finke Gorge Nationalpark ist Bestandteil der Western MacDonnells, einer bizarren Landschaft, die eine ganze Reihe von Nationalparks beherbergt. Der mit 46000 ha nicht gerade kleine Nationalpark ist nach erlebnisreicher Fahrt (Allrad!) durch das ausgetrocknete Bett des Finke River zu erreichen. Da die Fahrt, ausgehend von Alice Springs, überwiegend durch Aborigines-Land geht, empfiehlt es sich somit auf den Strassen zu bleiben, denn für Abstecher abseits der Verkehrswege ist eine Erlaubnis erforderlich.

Hauptattraktion ist neben Sandsteinformationen oder dem von Felswänden Amphitheater eindeutig das berühmte Palm Valley. Hier kann man annähernd 3000 Livistonamariae-Palmen finden. Diese sind einmalig auf der Welt und gruppieren sich entlang der Wasserlöcher des Palm Creek. Generell ist der Park für Pflanzenliebhaber mit über 500 Arten sicher einen Besuch wert.

Wanderwege sind nicht vorhanden. Es gibt einen Campingplatz.

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Fitzgerald River Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Fitzgerald River Nationalpark im Südwesten des Bundesstaates Westaustralien hat ist eines von zahlreichen Schutzgebieten in dieser interessanten Region. Der Park liegt zwischen Albany und Esperance und bietet besonders dem Pflanzenfreund eine riesige Auswahl an Pflanzen (etwa 1.700 Arten). Aber auch viele heute vom Aussterben bedrohte Tierarten haben hier ihre Heimat.

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Flinders Chase Nationalpark

KANGAROO ISLAND / SOUTH AUSTRALIA

[Flinders Chase] Auf Australiens nach Tasmanien und Melville drittgrößter Insel Kangaroo Island liegt der Flinders Chase Nationalpark, nicht zu verwechseln mit dem Flinders Range Nationalpark in Südaustralien. Der Park ist eines von insgesamt 17 Schutzgebieten auf der Insel. Der über 73.600 ha große Park umfaßt fast den gesamten Westteil der Insel.

Die Tierwelt ist allemal einen Besuch wert. Neben Braunkopfkakadus, Emus und Neuseeland-Seebären sind vor allem Känguruhs anzutreffen. Die Känguruhs sind durch Fütterungen von Touristen bereits zur Plage geworden. Ständige Umsiedlungen sind die Folge.
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000
Vom Informationszentrum, der gleichzeitig als zentraler Picknickplatz fungiert, können verschiedene Wanderungen unternommen werden. Dabei sollten in jedem Fall die Remarkable Rocks(siehe obenstehendes Foto) und der Admiral Arch (ein riesiger Kalksteinbogen, der als einziger Überrest einer Tropfsteinhöhle stehenblieb) mit auf dem Programm stehen.

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Flinders Ranges Nationalpark

SOUTH AUSTRALIA [Baustelle]

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Franklin - Lower Gordon Wild Rivers Nationalpark

TASMANIA

Auf der größten australischen Insel Tasmanien liegt nicht nur der Cradle Mountain - Lake St. Clair Nationalpark . Dieser geht im Süden direkt in den Franklin - Lower Gordon Wild Rivers Nationalpark über. Dieses Schutzgebiet hat eine Größe von 181.000 ha und wird von einem einmaligen Regenwaldgebiet dominiert.

Im Gebiet sollte urspünglich ein Wasserkraftwerk gebaut werden. Dieses Vorhaben konnte jedoch Anfang der 80er Jahre vereitelt werden. Inzwischen zählt der Park aufgrund seiner einmaligen Landschaft zum "Erbe der Menschheit".

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Wanderfreunde. Wer die Zeit hat, sollte in Strahan (über Queenstown) ein Bootstour auf dem Gordon River buchen.

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Gammon Ranges Nationalpark

SOUTH AUSTRALIA

Nördlich des Flinders Ranges Nationalpark liegt der deutlich kleinere Gammon Ranges Nationalpark.

Über das Jahr verteilt treten hier deutliche Temperaturschwankungen auf. Im Sommer sehr heiß und im Winter Bodenfrost.

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Geikie Gorge Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der über 3.100 ha große Geikie Nationalpark gehört zusammen mit dem Windjana Gorge Nationalpark (2.130 ha) und dem Tunnel Creek Nationalpark (90 ha) zu den wichtigsten und interessantesten Regionen im Gebiet der West-Kimberleys. Diese Region ist Teil eines aus dem Devon (vor etwa 350 Mio. Jahren) stammenden riesigen fossilen Korallenriffs östlich der Stadt Derby. Das ehemalige Riff hat eine Ausdehnung von annähernd 1.500 km.

Die Schlucht der Geikie Gorge hat eine Gesamtausdehnung von 14 km und Wandhöhen von 30 m. Der Fitzroy River sorgt für eine ständige Wasserversorgung. Dabei kann der Wasserspiegel in der Regenzeit über 15 m ansteigen. Entlang des Flußes besteht eine 200 m tiefe Schutzzone, die nicht betreten werden darf. Insofern sind die Möglichkeiten für Erkundungen auf zwei Wanderwege, von denen einer bis zur Westwand der Schlucht führt, beschränkt. Die Schlucht selbst ist nur mit dem Boot zu erreichen.

Das Gebiet wird dominiert von Wasservögeln (u.a. Seeadler) und Flughunden. Weitere Säugetiere sind eher selten. Dafür können Süßwasserkrokodile beobachtet werden.

Einzige Reisezeit: die trockenen Wintermonate von April bis Oktober. Zu anderen Zeiten ist der Park gesperrt. Ein Campingplatz ist vorhanden.

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Grampians Nationalpark

[Baustelle]

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Great Sandy Nationalpark

QUEENSLAND

Der Great Sandy Nationalpark liegt am nördlichen Ende von Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt und bedeckt etwa ein Drittel der Inselfläche. Das entspricht einer Fläche von etwa 520 km2. Erst 1972 wurde diese Gebiet unter Schutz gestellt. Hintergrund dieser Maßnahme war die massive Abholzung der auf der Insel anzutreffenden Kauri-Kiefern, der erst 1991 ganz gestoppt werden konnte.

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Hidden Valley Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Hidden Valley National Park liegt im Norden von Westaustralien am Stadtrand von Kununurra und unweit der Grenze zum Nordterritorium. Der Park aus Sandsteinbergen ist in etwa mit dem Purnululu Nationalpark zu vergleichen, allerdings mit etwa 1.800 ha wesentlich kleiner. Wanderwege führen zu Zeichnungen der Aborigines und durch Schluchten.

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Iron Range Nationalpark

QUEENSLAND

Im Nordosten des australischen Kontinents liegt die Cape York Halbinsel. In diesem etwa 200.000 km2 großen Gebiet, dass nur mit Geländewagen befahren werden kann, liegen zahlreiche Nationalparks. Darunter der Lakefield Nationalpark und im Nordzipfel der Halbinsel auch der Iron Range Nationalpark, der auf seinen etwa 37.000 ha überwiegend Regenwald beherbergt. Dieses Gebiet ist eines der letzten wirklich wilden Gegenden von Australien mit einer enormen Vielfalt von Fauna und Flora. Dazu zählen auch Arten die von Einwanderern aus Neuguinea (Kuskus, Streifenbeutler, Python, Palmkakadu, Papageien u.v.m.) mitgebracht wurden. Ebenso ist eine enorme Vielfalt von Schmetterlingen anzutreffen.

Vor möglichen Touren im Gebiet empfiehlt sich ein Besuch der Rangerstation, denn ausgewiesene Wanderwege existieren noch nicht. Ein Campingplatz ist vorhanden. Als Reisezeit kann nur die Spanne zwischen Juni und Oktober empfohlen werden. In der übrigen Zeit bringt der Nordwestmonsun enorme Regenfälle mit sich.

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John Forrest Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

In der unmittelbaren Umgebung der größten westaustralischen Stadt Perth liegt u.a. der 1.580 ha große John Forrest Nationalpark. Der etwa 25 km entfernte Park eignet sich gut für eine Tagestour (von Perth aus über den Great Western Highway). Der Nationalpark ist der älteste im Bundesstaat Westaustralien.

Der Park hat ein eigenes Besucherzentrum, daß Ausgangspunkt für viele Wanderungen (u.a. zu verschiedenen Aussichtspunkten über die Stadt Perth) ist. Die Tier- und Pflanzenwelt im Gebiet ist artenreich. So ist u.a. auch die Staatsblume Westaustraliens, der "Red and Green Kangaroo Paw" vertreten.

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Kakadu Nationalpark

[Baustelle]

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Kalbarri Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der rund 187.000 ha große Kalbarri Nationalpark liegt etwa 590 km nördlich der westaustralischen Hauptstadt Perth. Hier hat der Murchison River seine Spuren (Schluchten) im Hunderte Millionen Jahre alten rotbraunen Sandstein hinterlassen. Der Park kann gut mit dem Auto erschlossen werden. So unter anderem als Rundfahrt vom North West Coastel Highway aus. Aber für die richtig schönen Ausblicke in die Schluchten (The Loop, Z-Bend und Hawks Head) empfiehlt es sich doch ruhig ein paar Meter zu Fuß zu gehen.

Unterkünfte stehen in der Ortschaft Kalbarri zur Verfügung. Beste Reisezeit ist im Frühjahr zwischen August und Oktober, wenn die

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Kanangra-Boyd Nationalpark

NEW SOUTH WALES

Der Kanangra-Boyd Nationalpark grenzt unmittelbar an die Blauen Berge (Blue Mountains Nationalpark) und gehört zur Bergkette der Great Dividing Range (im Süden). Sehenswert sind die berühmten Tropfsteinhöhlen der Jenolan Caves und die Kanangra Walls.

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Karajini (Hammersley) Nationalpark

[Baustelle]

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Kinglake Nationalpark

VICTORIA

Unweit der Hauptstadt von Victoria - Melbourne - liegt der 11.270 ha große Kinglake Nationalpark. Die geringe Entfernung von etwa 70 km ist problemlos an einem Tag zu bewältigen. Der Park ist reich an kontrastreicher Vegetation (Eukalyptuswälder, Farne, bewaldete Schluchten und Hänge). Sehenswert sind hier u.a die 45m hohen Wasserfälle der Mason Falls.

Wer die vereinzelten Wombats und Wallabies zu Gesicht bekommen will, braucht schon etwas Glück.

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King Leopold Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

[King Leopold]
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Kosciusko Nationalpark

[Baustelle]

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Ku-ring-gai Chase Nationalpark

NEW SOUTH WALES

In unmittelbarer Umgebung der Stadt Sydney liegen mehrere Nationalparks als Bestandteile des Hawkesbury Sandsteinsplateaus. So unter anderem auch der Brisbane Water Nationalpark auf der Nordseite und der Ku-ring-gai Chase Nationalpark auf der Südseite des Hawkesbury River, etwa 30 km nördlich von Sydney.

Der Ku-ring-gai Chase Nationalpark umfaßt auf etwa 14.700 ha eine Vielzahl von Lagunen. Die Tierwelt ist mit 180 Vogelarten, Koalas, Wallabies und dem Schnabeligel sehr vielfältig. Die beste Reisezeit ist von Frühling bis Herbst.

Die verheerenden Buschbrände im Jahr 1994 vernichteten über 90% der Vegetation.

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Lake Barrine Nationalpark

QUEENSLAND

Im Gebiet der Atherton Tablelands im Hinterland von Cairns befindet sich eine Vielzahl von Nationalparks. Einige von ihnen entstanden am Ende der vulkanischen Aktivitätsperiode des Tafellandes. So unter anderem auch die etwa gleichgroßen Nationalparks Lake Barrine (490 ha) und Lake Eacham (485 ha). Die niedrigen Kraterränder, die man auf schönen Wanderwegen umrunden kann, sind mit dichtem Regenwald besetzt.

bei einer Bootstour auf dem Lake Barrine Ausschau nach der größten Schlange Australiens halten, der etwa 8,5 m langen Amethystpython.

Beste Reisezeit ist zwischen August und November.

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Lake Eacham Nationalpark

QUEENSLAND

Im Gebiet der Atherton Tablelands im Hinterland von Cairns befindet sich eine Vielzahl von Nationalparks. Einige von ihnen entstanden am Ende der vulkanischen Aktivitätsperiode des Tafellandes. So unter anderem auch die etwa gleichgroßen Nationalparks Lake Eacham (485 ha) und Lake Barrine (490 ha). Die niedrigen Kraterränder, die man auf schönen Wanderwegen umrunden kann, sind mit dichtem Regenwald besetzt.

Die Gegend eignet sich für Tier- und insbesondere Vogelbeobachtungen. Wer mag, kann hier zum Beispiel Schlangenhalsschildkröten füttern.

Beste Reisezeit ist zwischen August und November.

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Lakefield Nationalpark

QUEENSLAND

Im Nordosten des australischen Kontinents liegt die Cape York Halbinsel. In diesem etwa 200.000 km2 großen Gebiet, dass größtenteils nur mit Geländewagen befahren werden kann, liegen zahlreiche Nationalparks. Darunter der Iron Range Nationalpark und im Südosten der Halbinsel der Lakefield Nationalpark, der mit seinen etwa 537.000 ha auch ohne Geländewagen erreicht werden kann und auf seinem Areal fast die gesamte Halbinsel widerspiegelt. Dieses Gebiet ist eines der letzten wirklich wilden Gegenden von Australien mit einer enormen Vielfalt von Fauna und Flora. Dazu zählen zahlreiche Wasservögel, Krokodile, Känguruhs und Wallabies.

Vor möglichen Touren im Gebiet empfiehlt sich ein Besuch bei einer der drei Rangerstationen, um die Fahrerlaubnis für das Gebiet und die Campinggenehmigung einzuholen. Darüber hinaus sind Teile des Parks gelegentlich zu Regenerationszwecken gesperrt. Ein Campingplatz sowie ein interessanter Wanderweg sind vorhanden. Als Reisezeit kann nur die Spanne zwischen Juni und Oktober empfohlen werden. In der übrigen Zeit bringt der Nordwestmonsun enorme Regenfälle mit sich.

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Lamington Nationalpark

[Baustelle]

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Lawn Hill Nationalpark

QUEENSLAND

[Skizze] Im Nordwesten von Queensland, an der Grenze zum Nordterritorium (siehe nebenstehende Karte) liegt im rauhen Outback der 12.200 ha große Lawn Hill Nationalpark. Höhepunkt in der etwas eintönigen Gegend, in der das klassische Spinifex-Gras dominiert, ist der Lawn Hill Creek (siehe Foto unten), eine wirkliche Oase, die ganzjährig Wasser führt sowie die Sandsteinkulisse der Constance Range.

Die Schlucht, mit Tiefen von etwa 60 m, entschädigt allemal für die etwas trostlosere sonstige Gegend. Darüber hinaus ist die Tierwelt von enormer Vielfalt. So sind allein 30 Säugetierarten (Rotes Riesenkänguruh) und 130 Vogelarten anzutreffen. Mit etwas Geduld lassen sich auch Felszeichnungen der Aborigines entdecken.

Für die Anfahrt über Mt. Isa oder die kürzere Strecke über Burketown ist ein Allradfahrzeug Pflicht. Auch sonst sollte man mit den grundlegenden Verhaltensweisen im Outback vertraut sein.

Ein Campinplatz ist vorhanden. Die beste und zugleich auch einzig mögliche Reisezeit sind die trockenen Wintermonate zwischen Mai und Oktober.

[Lawn Hill]
  Bildquelle: Christian Heeb;
Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Leeuwin-Naturaliste Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Leeuwin-Naturaliste Nationalpark im äußersten Südwesten des Bundesstaates Westaustralien hat eine Größe von etwa 15.000 ha und verfügt über langgestreckte prächtige Küstenlandschaften und große Tropfsteinhöhlen. Der Park ist über die Städte Nunnup oder Busselton einfach zu erreichen. Er reicht über eine Länge von etwa 80 km vom Cape Naturaliste im Norden bis zum Cape Leeuwin (daher die Namensgebung).

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Litchfield Nationalpark

NORTHERN TERRITORY

Der Lichtfield Nationalpark liegt im zentralen Norden von Australien im Nordterritorium. Der etwa 100 km südlich von Darwin gelegene Nationalpark hat eine Größe von etwa 65.700 ha.

Typisch für diese Gegend sind die Bauten der Magnet- und anderer Termiten. Darüber hinaus können Wasserfälle und tiefe Schluchten besucht werden.

Abseits der Hauptrouten und der Zufahrt über den Stuart Highway kann nur mit einem geländegängigen Fahrzeug gefahren werden. Campingplätze sind vorhanden. Die beste Reisezeit ist in der Trockenzeit von April bis Oktober.

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Little Desert Nationalpark

VICTORIA

Der Little Desert Nationalpark (wie der Name vermuten läßt herrscht hier sandiger Boden vor) liegt in einer Entfernung von 375 km von Melbourne im Nordwesten von Victoria. Von hier ist es nicht mehr weit zu den inneraustralischen Trockengebieten. Der Park ist mit 132.000 ha bereits relativ groß

Highlights im Park sind das seltene etwa fasanengroße Thermometerhuhn (brütet seine Eier mit Umgebungswärme aus; z.B. vulkanisches Gestein oder heiße Quellen) und die alljährliche Frühjahrsblüte. Der Park kann über zahlreiche Wanderwege erschlossen werden.

Campingplätze und andere Unterkünfte sind im Gebiet zahlreich vorhanden.

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Millstream-Chichester Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Das Schutzgebiet des Millstream-Chichester Nationalparks gehört zum rauhen und einsamen Pilbara-Gebiet im Nordwesten Australiens. Weite unberührte Landstriche und sengende Hitze im Sommer sind kennzeichnend. Die Temperaturen betragen regelmäßig über 40°C. Damit ist die Region die heißeste in Australien.

Der Nationalpark hat eine Größe von immerhin etwa 200.000 ha. Da es keine ausgewiesenen Wanderwege gibt, seien hier nur die Fahrt auf der Durchgangsstraße sowie Abstecher zu den kleinen Pools und zum Flußlauf empfohlen. Wer mehr sehen will, sollte vorher in jedem Fall die nächstgelegene Rangerstation aufsuchen. Für Fahrten wird ein Allradfahrzeug sowie entsprechendes Outbackequipment empfohlen.

Beste Reisezeit ist aufgrund der extremen Temperaturen zwischen April und Oktober. Jedoch sollte man sich dann, bei angenehmen Tagestemperaturen um 25°C, auf etwas kühlere Nächte einstellen. Einfache Campingplätze sind im Gebiet vorhanden.

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Moore River Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

In der Umgebung der westaustralischen Hauptstadt Perth liegt der Moore River Nationalpark. Dieses Gebiet ist ein lohnendes Ziel am Brand Higway nach Midwest und liegt etwa 115 km nördlich von Perth. Der Park liegt in den sandigen Ebenen des Küstengebietes und ist ein spektakuläres Wildblumengebiet.

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Mootwingee Nationalpark

NEW SOUTH WALES

Der 70.000 ha große Mootwingee Nationalpark liegt im äußersten Nordwesten von Neusüdwales in der Nähe des deutlich größeren Sturt Nationalparks. Abseits der vielen Wanderwege lassen sich sowohl Bergkänguruhs als auch viele Felsmalereien der Aborigines entdecken.

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Mt. Buffalo Nationalpark

[Baustelle]

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Mt. Field Nationalpark

TASMANIA

[Mt. Field NP] In der Nähe der tasmanischen Hauptstadt Hobart befindet sich der älteste Nationalpark Tasmaniens, der im Jahr 1916 eröffnet wurde. Der 70 km von Hobart entfernte und über 16.200 ha große Park ist das wichtigste Skizentrum der Tasmanier.

Das Gebiet ermöglicht zudem einen interessanten Querschnitt durch die australische Fauna (Fuchskusus, Wallabies, Vögel) und Flora (u.a. Schnee-Eukalypten). Lohnenswert sind u.a. zahlreiche Wasserfälle, der hochgelegene Lake Dobson und die baumfarnreichen Wälder.

Ein Campingplatz, der zugleich Startpunkt für Wanderungen ist, ist vorhanden.
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Mt. Warning Nationalpark

QUEENSLAND / NEW SOUTH WALES

Der Nationalpark gehört zusammen mit dem Lamington Nationalpark, dem Nightcap Nationalpark und dem Border Ranges Nationalpark zum geologischen Gebiet der Border Ranges.

Empfohlen sei hier eine Gipfelwanderung.

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Mungo Nationalpark

NEW SOUTH WALES

[Chinese Walls] Der Mungo Nationalpark ist ein Bestandteil der Willandra Lakes World Heritage Area im Grenzgebiet zwischen Neusüdwales und Victoria. Dieses Gebiet wurde 1981 von der UNESCO zum "Erbe der Menschheit" erklärt.

Das namensgebende im Pleistozän entstandene Seengebiet ist im Nachgang der letzten Eiszeit ausgetrocknet. Heute dominieren hier Buschland und bis zu 30 km langgezogenen Dünen. Die bekanntesten sind die Walls of China am Lake Mungo (siehe nebenstehendes Foto).
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000
In den 60er Jahren wurden hier einige der ältesten Spuren menschlicher Besiedlung in Australien mit einem Alter von mindestens 40.000 Jahren entdeckt. Dazu zählten auch die Überreste eines 26.000 Jahre alten feuerbestatten Frauenkörpers. Anhand der zahlreichen Funde waren neue Erkenntnisse über Lebensweise und Kultur der Aborigines möglich. Im Gebiet werden auch heute noch Grabungen durchgeführt.

Anfahrt von Mildura über eine 110 km lange unbefestigte Piste, die bei Regen unpassierbar wird.

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Nambung Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

[Pinnacles] Weltberühmt sind die Kalksteinsäulen der "Pinnacles" an der Westküste Australiens (siehe nebenstehendes Foto). Sie sind die Hauptattraktion des 5.500 ha großen Nambung Nationalparks. Der Park liegt etwa 250 km nördlich der westaustralischen Hauptstadt Perth (Anfahrt über Brand Highway). Vegetation sucht man allerdings hier in der Regel vergebens. Es dominieren wüstenähnliche Ebenen und die durch Winderosion freigelegten Kalksäulen.

Unterkünfte sind in der näheren Umgebung vorhanden.
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Nightcap Nationalpark

QUEENSLAND / NEW SOUTH WALES

Der Nationalpark gehört zusammen mit dem Lamington Nationalpark, dem Mt. Warning Nationalpark und dem Border Ranges Nationalpark zum geologischen Gebiet der Border Ranges.

Der Park ist für Touristen im allgemeinen nur schwer zugänglich.

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Nitmiluk (Katherine Gorge) Nationalpark

[Baustelle]

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Organ Pipes Nationalpark

VICTORIA

In geringer Entfernung zum Stadtgebiet von Melbourne (ca. 25 km) liegt der Organ Pipes Natioanlpark. Der Name (Orgelpfeifen) kommt nicht von ungefähr. Die Hauptattraktion in dem 85 ha großen Park sind wie eben Orgelpfeifen aneinandergereihte Basaltsälen. Das Gestein ist über eine Million Jahre alt und reflektiert die vergangenen Zeiten vulkanischer Aktivitäten.

Der nordwestlich von Melbourne liegende Park ist über den Calder Highway zu erreichen. Die "Orgelpfeifen" sind über einen kurzen Weg vom Parkplatz aus zu erreichen.

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Ormiston Gorge and Pound Nationalpark

NORTHERN TERRITORY

Der Ormiston Gorge and Pound Nationalpark ist Bestandteil der Western MacDonnells, einer bizarren Landschaft, die eine ganze Reihe von Nationalparks beherbergt. Der relativ kleine Park hat eine Größe von etwa 4700 ha.

Hauptattraktion ist die Schlucht des namensgebenden Ormiston Creek, einem Nebenfluss des Finke River sowie das vielfältige Tier- und Pflanzenleben. So sind u.a. Kakadus, Wanderfalken und Rotschopftauben anzutreffen.

Am Besucherzentrum beginnt ein 3- bis 4-stündiger Rundweg entlang des Flußbettes.

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Palmerston Nationalpark

QUEENSLAND

Der Palmerston Nationalpark liegt im Gebiet der Atherton Tablelands im nördlichen Queensland nur wenige Kilometer nordwestlich von Cairns. Der Park verfügt über eine Vielzahl eindrucksvoller Wanderwege.

Da dieser Nationalpark zu den ausgedehnten Regenwaldgebieten im nordöstlichen Australien zählt, sei an dieser Stelle vor Attacken der Landegel gewarnt. Ein entsprechender Schutz (Kleidung, Spray) wird empfohlen.

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Point Nepean Nationalpark

VICTORIA

Einer von zahlreichen Nationalparks in der unmittelbaren Umgebung von Melbourne ist der 1.095 ha große Point Nepean Nationalpark. Der Park liegt am äßersten Ende der Mornington Peninsula etwa 90 km von Melbourne entfernt. Die Zufahrt erfolgt über den Nepean Highway. Der Park eignet sich vornehmlich im Winter zur Beobachtung von Seevögeln, wie Albatros und Riesensturmvogel.

Wandern kann man auf dem Bushrangers Bay Nature Walk.

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Port Campbell Nationalpark

VICTORIA

[Port Campbell] Weltberühmt ist die Felsformation der "Zwölf Apostel" an der Südküste Australiens. Sie sind Bestandteil des 1.750 ha großen Port Campbell Nationalparks. Der Park ist über die malerische Great Ocean Road von Melbourne aus zu erreichen. Die Fahrstrecke beträgt etwa 280 km.

Neben den erodierten ehemaligen Klippen mit ihren einzigartigen Formen verfügt das Gebiet über weitere eindrucksvolle Kalksteinformationen. Naturgemäß lassen sich vor allem Seevögel gut beobachten. Beste Reisezeit ist aufgrund der Brutzeit der Vögel zwischen November und April. Campingplätze und auch andere Unterkünfte sind in der Umgebung der nahegelegenen Städte (u.a. Port Campbell, Peterborough) zahlreich vorhanden.
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Purnululu (Bungle Bungle) Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

[Purnulu]
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Royal Nationalpark

NEW SOUTH WALES

[Royal NP] In unmittelbarer Umgebung der Stadt Sydney liegen mehrere Nationalparks. So unter anderem der Brisbane Water Nationalpark und der Ku-ring-gai Chase Nationalpark nördlich von Sydney sowie der Royal Nationalpark.

Der imposante Name steht für Australiens 1879 entstandenen ersten Nationalpark, der nur etwa 35 km südlich von Sydney auf einer Fläche von über 15.000 ha eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren (allein 200 Vogelarten, darunter auch berühmte Vertreter wie den Kookaburra) beheimatet. Die Lanschaft im Park ist darüber hinaus sehr vielfältig. Auf der einen Seite Strände und steile Klippen und auf der anderen Seite Regen- und Hartlaubwälder und versteckte kleine Oasen.

Die verheerenden Buschbrände im Jahr 1994 vernichteten über 90% der Vegetation. Davon konnten wir uns noch im Oktober 1994 mit eigenen Augen ein Bild machen. Anfahrt von Sydney über den Prince's Highway.

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Simpsons Gap Nationalpark

NORTHERN TERRITORY

Der etwa 31000 ha große Simpsons Gap Nationalpark ist Bestandteil der Western MacDonnells, einer bizarren Landschaft, die eine ganze Reihe von Nationalparks beherbergt. Der Name gap steht für die typischen Flußdurchbrüche durch das Gebirge im Gebiet. Der Park liegt nur wenige Kilometer westlich von Alice Springs. Dementsprechend stark frequentiert sind die Hauptattraktionen des Parkes, u.a. die Hauptschlucht. Wer ein paar Meter mehr zurücklegt, erreicht über Wanderwege aber auch ruhige Stellen.

Einen ganzen Tagesmarsch beansprucht z.b. der Wallaby Walk (zur Wallaby Gap) mit einer Länge von ca. 20 km. Bei Bedarf darf man im Zelt unterwegs übernachten.

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Snowy River Nationalpark

NEW SOUTH WALES

Wie der Name bereits vermuten läßt, liegt der Snowy River Nationalpark in einer der kältesten Regionen von Australien. Im Sommer liegen die Temperaturen selten über 15°C, im Winter dagegen regelmäßig deutlich unter Null.

Der Park befindet sich wenige Kilometer südlich vom Kosciusko Nationalpark. Der zweite Namensteil steht für ein natürliches, noch unzerstörtes Flußtal, daß von ausgedehnten Waldgebieten umgeben ist. Hier findet man mit etwas Glück auch das sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Bürsten-Felsenkänguruh.

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Stirling Ranges Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Stirling Ranges Nationalpark im Südwesten des Bundesstaates Westaustralien hat eine Größe von etwa 115.700 ha und ist somit das größte Schutzgebiet in dieser Region. Der Park verfügt über eine artenreiche faunistische Vielfalt (über 1.000 Arten!) vor einer über 1.000 m hohen Bergkulisse. Der Park ist über Albany und die Chester Pass Road einfach zu erreichen und wird von einer Panoramastraße durchquert von der man schöne Ausblicke in die Gegend hat.

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Sturt Nationalpark

[Baustelle]

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Sydney Harbour Nationalpark

NEW SOUTH WALES

Noch innerhalb der Stadtgrenzen von Sydney liegt der Harbour Nationalpark. Er umfaßt auf 388 ha viele kleine Inseln und Parks sowie die etwa 90 m hohen Klippen der Jackson Bay. Zu den vielen interessanten Punkten des Nationalparks führen in der Regel Panoramastraßen, man sollte die Landschaft aber ruhig auch zu Fuß erkunden um die herrlichen Ausblicke über Sydney und die Jackson Bay zu geniessen. Speziell in den Wintermonaten lassen sich viele Seevögel beobachten (u.a auch Albatrosse und Sturmtaucher).

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Tathra Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Tathra Nationalpark ist eines von zahlreichen Schutzgebieten im Gebiet von Midwest (nördlich von Perth über Brand Higway nach Midwest). Einzige Reisezeit: die trockenen Wintermonate von April bis Oktober. In dieser Jahreszeit erblüht die westaustralische Landschaft in ihrer ganzen Blütenpracht.

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The Crater (Mt. Hypipamee) Nationalpark

QUEENSLAND

Im Gebiet der Atherton Tablelands im Hinterland von Cairns befindet sich dieses kleine Schutzgebiet (etwa 360 ha). Wie der Name vermuten läßt stammt die Bezeichnung des Parks vom Hypipamee-Krater (ein Gasexplosionskrater), der einen Durchmesser von nur 70 m hat. Zum Kraterrand und den 60 m steil abfallenden Granitwänden führen Wanderwege.

Das Gebiet verfügt über eine enorme faunistische Vielfalt mit annähernd 300 Vogel- und 7 Possumarten.

Ein Campingplatz, Ausgangspunkt der Wanderungen, ist vorhanden.

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Torndirrup Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

[Torndirrup]
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000

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Tunnel Creek Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der nur 90 ha große Tunnel Nationalpark gehört zusammen mit dem Windjana Gorge Nationalpark (2.130 ha) und dem Geikie Gorge Nationalpark (3.130 ha) zu den wichtigsten und interessantesten Regionen im Gebiet der West-Kimberleys. Diese Region ist Teil eines aus dem Devon (vor etwa 350 Mio. Jahren) stammenden riesigen fossilen Korallenriffs östlich der Stadt Derby. Das ehemalige Riff hat eine Ausdehnung von annähernd 1.500 km.

Die sehenswerten Tropfsteinformationen des Tunnel Creek Nationalpark, die je nach Wasserstand auch begehbar sind, liegen zwischen Windjana Gorge und Geikie Gorge.

Das gesamte Gebiet wird dominiert von Wasservögeln (u.a. Seeadler) und Flughunden. Weitere Säugetiere sind eher selten. Dafür können Süßwasserkrokodile beobachtet werden.

Einzige Reisezeit: die trockenen Wintermonate von April bis Oktober. Zu anderen Zeiten ist der Park gesperrt. Campingplätze sind im Geikie Gorge NP und im Windjana Gorge NP vorhanden.

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Uluru (Ayers Rock/Mt. Olga) Nationalpark

NORTHERN TERRITORY

  [UNESCO1] 1987 von der UNESCO zum
Erbe der Menschheit
erklärt.
[UNESCO2]  

Der bekannteste, wahrscheinlich berühmteste und am häufigsten besuchte Nationalpark Australiens ist der seit 1958 bestehende Uluru Nationalpark. Er umfaßt auf über 130.000 ha sowohl den einzigartigen Ayers Rock als auch die Felsendome der Kata Tjuta (Olgas).

Ayers Rock

Ausgangspunkt für Reisen zum Ayers Rock oder auch zum für australische Verhältnisse nicht sehr weit entfernten Kings Canyon ist die Stadt Alice Springs. Über Stuart und Lasseter Highway gelangt man heute durchweg asphaltiert und komfortabel an sein Ziel. Aber auch per Bus oder sogar per Flugzeug ist der Ayers Rock erreichbar. Beachtet werden sollte in jedem Fall, dass der Nationalpark vom Land der Aborigines umgeben ist, für dessen Betreten abseits der Straßen eine Erlaubnis erforderlich ist.

Das Gebiet ist durch sehr trockenes, extremes Kontinentalklima mit Temperaturen zwischen 45°C im Sommer und -5°C in den Winternächten gekennzeichnet. Regen fällt eher selten. Die beste Reisezeit sind die Winter- und Übergangsmonate.

Bei der Unterkunft kann zwischen einfachem Campingplatz und einem Zimmer im Luxushotel gewählt werden. Wer die eindrucksvollen Fotos vom Ayers Rock sieht, denkt kaum, dass hier von Läden, Restaurants über Tankstellen bis zu Banken und Post alles vorhanden ist.

[Ayers Rock] Der ca. 348 m hohe massive Block des Ayers Rock liegt in einer ansonsten topfebenen Landschaft. Der etwas ovale Grundriß hat einen Umfang von immerhin 9 km.

Geologisch handelt es sich um Reste (Erosionsschutt) des einstigen präkambrischen Gebirges der Petermann Range südlich des Lake Amadeus. Erdbewegungen haben die Schichten, die noch einige tausend Meter in den Erdboden reichen fast senkrecht gestellt. Der Berg besteht aus feldspatreichem Sandstein, der mit Quarzkieseln durchsetzt ist. Häufige Temperaturschwankungen lassen immer wieder Teile der äußersten Schicht abplatzen.

Die Oxidation des im Gestein enthaltenen Eisens gibt dem Gestein die einzigartige rote Farbe. Typische Spuren hat das Wasser an markanten Stellen hinterlassen ("Napoleons Hut", das "Gehirn").

Der Ayers Rock ist seit jeher eine Zeremoniestätte der Aborigines. Für die Ureinwohner hat jedes Detail des Felsens eine eigene religiöse oder mythologische Bedeutung. An vielen Stellen verzieren Zeichnungen die alten Wände der Höhlen. Viele dieser heiligen Stätten sind für den Besucher gesperrt. Wer hier trotzdem fotografiert, für den wird es unter Umständen ein sehr teures Foto. Die Strafen betragen mehrere tausend australische Dollar.

Das gesamte Land des Nationalparks gehört seit 1985 den Aborigines. Allerdings wurde es von der australischen Regierung für eine touristische Nutzung gepachtet.

Bevor man sich im Gebiet bewegt, empfiehlt sich wie fast überall ein Besuch im Besucherzentrum in Yulara.

Zu den Haupttouren gehört eine Umrundung des Felsens, die je nach Kondition zwischen 3 und 5 Stunden in Anspruch nehmen kann sowie die Besteigung des Gipfels. Allerdings sollte man die Anstrengungen nicht unterschätzen und möglichst die heiße Mittagszeit meiden. Jedes Jahr kommen etliche Touristen zu Tode, die sich oder ihre Gesundheit ewtas überschätzt haben.

Wer mag kann sich auch einer der von Rangern organisierten Touren auf dem Liru Walk oder zu markanten Punkten des Felsens anschließen. Wenn man an der Kultur der Aborigines interessiert ist, allemal zu empfehlen.

Bei meinem Besuch im Jahr 1994 habe ich mich vorher so gut wie gar nicht mit den Problemen und der Geschichte der Aborigines beschäftigt. Wie Tausende andere auch, habe ich die Gelegenheit ergriffen und den heiligen Berg erklommen. Heute, Jahre später, würde ich dies nicht mehr tun. Australien ist inzwischen zu einer Leidenschaft geworden. Man beschäftigt sich mit vielen Themen und somit auch mit den Ureinwohnern. Aus Respekt vor der Kultur der Aborigines kann ich künftigen Reisenden nur empfehlen, sich den Berg nur vom Boden aus anzusehen.



Olgas

Nur wenige Kilometer vom Uluru entfernt liegen die markanten Olgas. Von den Aborigines wird die Gesteinsformation auch Kata Tjuta genannt. Das bedeutet soviel wie "Viele Köpfe", denn die Olgas bestehen aus über 30 Gesteinskuppeln, die durch Erosion und Risse eines ursprünglich wohl großen Blockes entstanden. Höchste Erhebung ist der Mt. Olga mit einer Höhe von 546 m.

[Uluru]Wie der Ayers Rock, so sind auch die Olgas insbesondere in den Abend- und Morgenstunden, wenn die Sonne unter- bzw. aufgeht, eine imposante und faszinierende Kulisse. Mit dem Unterschied, dass der Andrang der Touristen hier spärlicher ausfällt. Sicher zu unrecht, wie das nebenstehende Foto beweist.

Die Hauptwege Olga Gorge Walk und der berühmte Valley of the Winds Walk sind insbesondere in der Hochsaison stark begangen. Doch auch hier bieten sich schöne und vor allem ungestörte Möglichkeiten für Spaziergänge. So lassen sich an vielen Stellen die zahlreichen Vögel im Gebiet beobachten. Im gesamten Nationalpark kommen etwa 150 Arten vor.

Empfehlenswerte Ziele sind die Kata Tjuta Viewing Area, von der man einen guten Überblick bekommt und die Sunset Viewing Area, ein Kommentar erübrigt sich sicher.

Wer den Eindruck perfekt machen will und einen ausreichend bemessenen Geldbeutel besitzt, dem sei allemal ein Rundflug mit dem Hubschrauber oder einem Kleinflugzeug empfohlen. Das Geld ist in jedem Fall gut angelegt.

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Walpole-Nornalup Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Walpole Nationalpark im äußersten Südwesten des Bundesstaates Westaustralien hat eine Größe von etwa 18.100 ha und verfügt über etwa 40 km prächtige Küstenlandschaften. Der Park ist über die Städte Nornalup und Walpole einfach zu erreichen.

Im Gebiet stehen gewaltige Eukalyptusbäume mit Stammdurchmessern bis zu 4 m. Der Park kann über schöne Wanderwege erkundet werden. Einer von ihnen führt zum "Valley of the Giants".

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Walyunga Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

In der unmittelbaren Umgebung der größten westaustralischen Stadt Perth liegt u.a. der 1.800 ha große Walyunga Nationalpark in den Westhängen der Darling Ranges. Der etwa 40 km entfernte Nationalpark, der einen der letzten unberührten Teile des Swan Valleys umschließt, eignet sich gut für eine Tagestour (von Perth aus über den Great Northern Highway).

Im Park lag noch im späten 19. Jahrhundert eines der größten Lager der Aborigines in der Umgebung von Perth. Tier- und Pflanzenwelt im Gebiet sind artenreich (Kakadus, Rosellas und Sittiche).

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Warren Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Im Südwesten Australiens, einer eigenen botanischen Provinz mit über 4000 überwiegend endemischen Blütenpflanzenarten liegt der Warren Nationalpark (siehe auch Beedelup NP). Der Park liegt in der Nähe des Holzzentrums Pemberton hat eine Größe von 1350 ha. Highlights im Park sind die Bestände riesiger Karris (bis zu 90m hohe endemische Eukalypten).

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Warrumbungle Nationalpark

[Baustelle]

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Watarrka (Kings Canyon) Nationalpark

[Baustelle]

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Watheroo Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

Der Watheroo Nationalpark ist eines von zahlreichen Schutzgebieten im Gebiet von Midwest (nördlich von Perth über Brand Higway nach Midwest). Einzige Reisezeit: die trockenen Wintermonate von April bis Oktober. In dieser Jahreszeit erblüht die westaustralische Landschaft in ihrer ganzen Blütenpracht.

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Wilsons Promontory Nationalpark

VICTORIA

Einer der größten und zugleich auch beliebtesten Nationalparks im Bundesstaat Victoria liegt nur 240 Kilometer von der Hauptstadt Melbourne entfernt am geographisch südlichsten Ende des australischen Festlandes. Es ist der etwa 49.000 ha große Wilson Promontory Nationalpark. Von der Küstenregion sind es nur 220 Kilometer bis Tasmanien.

Zum Park gehören neben dem Festlandteil mit 130 Kilometern Küstenlinie noch 13 Inseln. Hier tummeln sich unter anderem Australische Seelöwen, Sturmtaucher und sogar Zwergpinguine. Von der ehemaligen Tierpopulation des Festlandes wurde ein Großteil in den zurückliegenden Jahrhunderten vernichtet. Seelöwen, Koalas und Wallabies wurden im 19. Jahrhundert fast ausgerottet. Auch die hier lebenden Aborigines wurden vertrieben oder sogar getötet. Hintergrund war der exzessiv betriebene Holzeinschlag, der Zinkabbau und die sich immer mehr ausdehnende Viehwirtschaft.

Erst 1905 wurde dem weiteren Raubbau mit der Gründung des Nationalparks ein Riegel vorgeschoben. Doch auch heute noch ist der Park bedroht. Allerdings von einer ganz anderen Seite. Erst 1951 wurde fast drei Viertel der Fläche des Nationalparks durch Brände vernichtet. Die Ursache war, wie häufig, nachlässiger Umgang mit offenem Feuer durch Touristen.

Im Schutzgebiet findet man heute unterschiedlichste Vegetationsformen (darunter Regen- und Hartlaubwald) und über 700 Pflanzenarten, zu denen auch die "Tasmanian Blue Gum" gehört, die weltweit bekannteste und am häufigsten angepflanzte Eukalyptusart.

Die Fauna ist ebenfalls sehr vielfältig. Allein 270 Vogelarten (Wasser- und Watvögel, Reiher, Schwarzschwäne und Kakadus) kann man hier antreffen. Weitere typische Vertreter sind das Graue Riesenkänguruh, Wallabies, Wombats, Emus und Koalas.

Als zentraler Anlaufpunkt (bei Einfahrt in den Park ist ein Eintrittsgeld fällig) bietet sich das Informationszentrum in Tidal River an, daß man über den Nature Drive erreicht. Danach stehen einem etwa 80 Kilometer Wanderwege zur Verfügung. Der längste ist der Sealers Cove Track mit 19 Kilometern Länge. Diese Wanderung ist jedoch vorher bei der Parkverwaltung anzumelden.

Beste Reisezeit ist im Frühling und im Herbst, obwohl das Klima das ganze Jahr über sehr mild mit geringen Temperaturschwankungen ist. Im Sommer ist der sehr beliebte Park jedoch häufig überfüllt. Alle Arten von Unterkünften (Hotel, Motel, Flats, Lodges, Campingplätze) sind vorhanden. Für den großen Campingplatz bei Tidal River empfiehlt sich eine Reservierung.

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Windjana Gorge Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

[Windjana Gorge] Der über 2.100 ha große Windjana Nationalpark gehört zusammen mit dem Geikie Gorge Nationalpark (3.130 ha) und dem Tunnel Creek Nationalpark (90 ha) zu den wichtigsten und interessantesten Regionen im Gebiet der West-Kimberleys. Diese Region ist Teil eines aus dem Devon (vor etwa 350 Mio. Jahren) stammenden riesigen fossilen Korallenriffs östlich der Stadt Derby. Das ehemalige Riff hat eine Ausdehnung von annähernd 1.500 km.

Die Schlucht der Windjana Gorge hat eine Gesamtausdehnung von 3,5 km und Wandhöhen von 90 m. Von dem die Schlucht durchfließenden Lennard River bleiben in der Trockenzeit nur Wasserlöcher übrig. Die Möglichkeiten für Erkundungen sind besser als in der Geikie Gorge. Vor allem der Wanderweg entlang des Schluchtbodens bietet viel Sehenswertes.
  Bildquelle: Christian Heeb; Harenberg Sehnsuchtskalender 2000
Das Gebiet wird dominiert von Wasservögeln (u.a. Seeadler) und Flughunden. Weitere Säugetiere sind eher selten. Dafür sollte man auf Süßwasserkrokodile achten.

Einzige Reisezeit: die trockenen Wintermonate von April bis Oktober. Zu anderen Zeiten ist der Park gesperrt. Ein Campingplatz ist vorhanden.

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Wollemi Nationalpark

NEW SOUTH WALES

Der Wollemi Nationalpark grenzt unmittelbar an die Blauen Berge (Blue Mountains Nationalpark) und gehört zur Bergkette der Great Dividing Range (im Norden). Der über 486.000 ha große Nationalpark ist der zweitgrößte in Neusüdwales und ist in weiten Teilen noch unerschlossen. Sehenswert ist aber im Südteil der "Glühwürmchen-Tunnel".

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Yalgorup Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

In der Umgebung der westaustralischen Hauptstadt Perth liegt der Yalgorup Nationalpark. Das etwa 130 km südlich der Hauptstadt gelegene Park liegt in den sandigen Ebenen der Küstenniederungen. Besonders spektakulär sind die weiten Flächen mit Wildblumengebieten.

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Yanchep Nationalpark

WESTERN AUSTRALIA

In der unmittelbaren Umgebung der größten westaustralischen Stadt Perth liegt u.a. der 2.800 ha große Yanchep Nationalpark. Der etwa 50 km entfernte Schutzgebiet eignet sich gut für eine Tagestour (von Perth aus über die Wanneroo Road).

Der Park verfügt über einen großen See mit angegliedertem Bootsverleih, ein Koalagehege und Tropfsteinhöhlen und bietet somit Interessantes für jedermann. Generell ist die Tier- und Pflanzenwelt im Gebiet artenreich (allein 130 Vogelarten). Ein Besuch empfiehlt sich insbesondere im Frühling und Sommer, wenn der Park bzw. der "West Australian Christmas Tree" in voller Blüte steht.

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