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Nach der Fährankunft in Picton gibt es zwei Alternativen um weiter in Richtung Havelock zu gelangen. Die schönere, kürzere aber auch etwas anstrengendere Route führt über 12 km an der Steilküste vom
Queen Charlotte Sound vorbei und ist eine der schönsten Straßen in Neuseeland. Unten reiht sich Bucht an Bucht mit weißen Segelbooten. Vereinzelt erblickt man auch Kajakfahrer - unser nächstes Vorhaben im nahegelegenen Abel Tasman Nationalpark. Info - Abel Tasman Nationalpark Nachdem wir in Marahau eine Kajaktour für die nächsten zwei Tage gebucht haben, fahren wir in das benachbarte Kaiteriteri Beach Motor Camp. Das inzwischen sehr schöne Wetter läßt uns die Chance, das Auto mal richtig durchzulüften, ein wenig aufzuräumen und unsere Wäsche zu waschen. Der Campingplatz ist in einer malerischen Bucht gelegen. Er wurde wie ein Dorf angelegt und bietet viele Extras. Es gibt ein Restaurant mit Schanklizenz und einen Laden. Man kann Tennis, Volleyball oder sogar Golf spielen. Es sind mehrere Gebäude mit Gemeinschaftseinrichtungen vorhanden, die alle einen sehr soliden und sauberen Eindruck machen. Durch die gute Ausstattung der Campingplätze ist es uns möglich, fast jeden Abend ohne großen Aufwand warm zu essen. |
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08. Dezember 1996 Eine Kajaktour, für die wir uns entschieden haben, ist eine Alternative zum Wandern auf dem Coast Track. Man erlebt den Wanderweg aus einer anderen Perspektive. Seegängige Kajaks lassen einen entlang der Küste treiben (naja eigentlich muß man sie schon selber fortbewegen), immer wieder kann man in die zahlreichen Buchten einfahren und an Land gehen. Bevor es losgeht, müssen wir eine fast dreistündige Einweisung mit allen wichtigen und unwichtigen Details über uns ergehen lassen. Aber zum allgemeinen Spaß wird das eben Gelernte, nachdem wir beide es haben vorführen müssen von allen an Land geprobt. Danach kann es endlich losgehen. |
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Den ersten Stop legen wir nach ca. 90 Minuten Fahrt ein. Wir können uns fast allein an einen menschenleeren Strand legen. Der Himmel ist extrem blau, das Wasser ist extrem klar, Sand und Sonne sind extrem heiß - und wir sind extrem glücklich. Aber leider wird die Freude wieder mal getrübt. Beim Anlanden ist eine der Kameras naß geworden. Im Moment sagt sie keinen Mucks mehr. Dafür werde ich umso lauter. Für mich eine Katastrophe. Zum Glück haben wir noch zwei weitere Apparate, mit denen wir erstmal weiter Aufnahmen machen können. In einer einsamen Bucht (die Mosquito Bay macht ihrem Namen alle Ehre), gehen wir "vor Anker". Da wir gerade Ebbe haben, müssen wir unser Kajak noch eine ganze Strecke hinter uns herschleifen, um es vor der Flut in Sicherheit zu bringen. Ursprünglich hatten wir vor, den Abend mit einem kleinen Feuer zu beschließen. Da dies jedoch aufgrund der langen Trockenheit eigentlich verboten ist, lassen wir es dann doch sein. Die Nacht verbringen wir unter freiem Himmel, bei einem absolut tollen Sternenhimmel. Ab und zu wird die Stille von allerlei absonderlichen Tiergeräuschen unterbrochen. Während Margit schläft wie ein Murmeltier, schrecke ich bei jedem Geräusch hoch. Zu allem Überfluß bekommen wir auch noch im Abstand von zwei Stunden Besuch - irgend ein Viech ist auf unser Essen scharf. Gegen Morgen nicke ich dann doch ein. |
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09. Dezember 1996 Der neue Morgen ist da. Wir fühlen uns wie von einem Zug überrollt und müssen uns erstmal durch eine Massage wieder fit machen. Dazu kommt noch ein ziemlich übler Sonnenbrand. Der größte Fehler war wohl keine Kopfbedeckung aufzusetzen. Heute muß ich mir ein T-Shirt über den Kopf ziehen, sonst bekomme ich noch einen Sonnenstich. Nachdem wir uns vorsichtshalber dick eingecremt und unsere Überlebenswesten angelegt haben, kann es weiter gehen. Zum Glück sind Wind und Wellen heute nicht so stark, so daß es etwas leichter vorwärts geht. Wir erreichen unser Ziel: Tonga Island - Die Heimat einer Kolonie von Neuseeland-Seebären (gehören zu den Ohrenrobben). Nachdem wir die Insel umrundet haben, geht es zum Glück mit der Strömung zurück zum Ausgangspunkt. Wir geben unser Kajak ab und retten uns auf den Zeltplatz. Der Tag ist für uns gelaufen. Im ersten Moment schwören wir uns - Nie wieder Kajak!!! |
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10. Dezember 1996 Weiter geht es über die West Coast Road. Mit rauhen Küsten, Wald- und Buschland, verträumten, oft wilden Stränden und kleinen Städten wartet diese Straße auf. Hier wohnen die echten Neuseeländer (sagen diese jedenfalls von sich selbst). Früher ein Platz für Abenteurer siedeln heute hier überwiegend Individualisten: Künstler, Goldsucher, Waldarbeiter und Fischer. Und alle sind natürlich trinkfest. Auf der Strecke liegt der Ort Hokitika. Wer in Neuseeland ein Jadeschmuckstück kaufen möchte, sollte das am besten hier tun. Aufgrund der schwierigen Bearbeitung des Werkstoffes ist Jadeschmuck nicht gerade billig. Und in Auckland oder anderen großen Städten ist er noch teurer. Eigentlich ist der Ort eher für seine Goldvorkommen berühmt. Vor den Goldschürfern waren aber die Maori da. Poumamu, der grüne Stein, spielte bei den Maori von jeher eine wichtige Rolle. Neben Schmuck, der auch als Tauschobjekt diente, wurden vor allem Streitkeulen hergestellt, die auch zu anderen Stämmen im ganzen Land gebracht wurden. Keine Frage, daß wir an den vielen Geschäften auch nicht so ohne weiteres vorbeikommen. |
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Ein kurzer Stop am Cape Foulwind. Hier befindet sich in der Nähe des schönen Strandes der Tauranga Bay, 12 km südlich von Westport, eine der nördlichsten Kolonien des Neuseeländischen Seebären. Ihr gehören etwa 200 bis 300 Tiere an. Auch wenn man den Tieren ziemlich nahe kommen kann, zeigen sie keine Reaktion. Das höchste der Gefühle ist mal ein Augenblinzeln. Geht man allerdings noch weiter, erntet man ein kurzes Fauchen. Auf einem einsamen Wanderweg gelangt man oberhalb der Steilküste bis zu einem Leuchtturm. Mit etwas Glück begegnet man der huhnähnlichen Wekaralle. Ein neugieriger Allesfresser, der auf der Nordinsel immer seltener wird. Der Vogel hat einen lauten und markanten Ruf, der kaum zu überhören ist. | |
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Unser letztes Ziel für heute heißt Punakaiki, oder Pancake Rocks. Inzwischen regnet es mal wieder. Aufgrund der häufigen, aber zum Glück kurzen Regenfälle gehen wir unter den Capes nur noch leichtbekleidet in den Regen. Da es trotzdem angenehm warm ist, ist das die beste Lösung, wenn man nicht ständig nasse Sachen im Auto haben will. Die Pancake Rocks erreicht man direkt von der Straße über einen 20-minütigen Rundweg. Wind, Wetter und Wasser haben aus dem Kalkgestein eine markante Felsformation herausgewaschen, die aussieht, als hätte man Pfannkuchen (ich würde sagen Eierkuchen) übereinandergestapelt (daher der Name). An mehreren Stellen gibt es Höhlen, durch die bei hereinbrechender Flut das Wasser nach oben durch eine Öffnung gepreßt wird. Dadurch entstehen meterhohe Fontänen. Das Gebiet gehört zum Paparoa National Park, dem jüngsten in Neuseeland. |
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11. Dezember 1996 Heute wäre beinahe ein trüber Tag geworden. Gestern Nacht gegen 22.00 Uhr habe ich es mal wieder geschafft - Ich bin in einen Graben gefahren! Sch....!!! Kein Urlaub ohne Katastrophe. Wir waren auf der Suche nach dem Fox Glacier Motor Park. Ungefähr 500m (!) vor dem Ziel standen zwei Straßen zur Auswahl. Die Entscheidung habe ich dann getroffen. Es war die Falsche, wie sich wenig später herausstellen sollte. Leider war es die Straße zum Fox Gletscher und damit eine Sackgasse. Die Straße ist schmal, es gießt in Strömen, es ist stockfinster und es ist kein Campingplatz zu finden. Also beschließen wir umzudrehen. Als ich wenden will, passiert es: ein wenig zu weit ausgeholt und schon hängt der Wagen schief. Was nun? Erstmal fünf Minuten ordentlich fluchen. Ca. eine Stunde versuchen wir den Wagen aus eigener Kraft freizubekommen und büßen dabei allerlei sinnvolle Gegenstände und den letzten Rest unserer guten Laune ein. Nachdem alles nichts hilft und wir ziemlich naß sind, geben wir auf und laufen zurück. Zum Glück haben wir unsere Taschenlampe gefunden, sonst hätten wir gerade mal die Hand vor Augen gesehen. Margit hält sich zu meiner Verwunderung noch ziemlich gut. Im Ort (Fox Glacier) irren wir noch ca. 2 Stunden herum. Gehen in Motels, klingeln Maoris aus den Betten und probieren es mal hier und mal da. Es ist niemand zu finden, der helfen kann. Die einzige Tankstelle im Ort ist natürlich geschlossen. So bleibt der Blick in Fenster der Fluganbieter (mindestens 4-5). Irgendwann nach 01.00 Uhr morgens platzt mir der Kragen, nachdem nicht mal mehr ein Zimmer zum Übernachten aufzutreiben ist, versuchen wir es in einer Jugendherberge. Die Tür ist offen und niemand zu sehen. Der Gemeinschaftsraum und die Toiletten sind ebenfalls offen. Nachdem wir eine Couch auseinander gebaut und eine Katze geweckt haben, machen wir es uns auf dem Boden gemütlich. Es ist ziemlich kalt und die Heizung funktioniert nicht. Trotzdem schläft Margit ein. Ich habe allerlei wüste Vorahnungen. In Amerika ist uns schon mal ähnliches passiert... Vor allem ist es schwierig tatenlos dazuliegen, während es draussen regnet und die Situation vielleicht noch schlimmer wird. Hoffentlich bleibt der Wagen stehen. Am Morgen werden wir von einem netten Bewohner der JH mit Frühstück versorgt. Im Laufe unseres Urlaubs werden wir ihn noch 3-4 Mal an den unterschiedlichsten Orten wiedertreffen. Der neue Tag ist ein guter Tag. Ich versuche es erneut an der Tankstelle und habe sofort Glück. Ich treffe einen Bauarbeiter von einer nahegelegenen Baustelle mit einem LKW-Kran (!!!). Als ich ihm die Sache erzähle, bittet er mich kurz zu warten. Als er wieder da ist, steige ich mit ein und wir fahren zu unserem Auto. Ich bin ziemlich gespannt, ob es noch so dasteht. Margit sitzt derweil im Restaurant und harrt der Dinge, die da kommen mögen. Ich schätze mal sie ist ziemlich aufgeregt. Und dann geht alles sehr schnell. Innerhalb von 15 Minuten steht unser Auto wieder auf allen vier Rädern auf der Straße. Schwein gehabt! Ich bin so glücklich, zumal das Ganze nichts gekostet hat, daß ich das Fotografieren völlig vergesse. Lediglich der Stoßfänger hat etwas gelitten - sonst ist nichts zu sehen. Aber auch diesen Schaden können wir kurz vor unserer Abreise in einer Werkstatt in Auckland von einem holländischen Monteur kostenlos beheben lassen. Als ich zurückkomme, ist Margit auch ziemlich aus dem Häusschen. Heute gönnen wir uns zur Freude, zur Erholung und um in Ruhe das Auto wieder aufzuräumen ein schönes Motelzimmer. |
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Da das Wetter auch heute noch nicht berühmt ist und somit ein Flug nicht lohnt, beschließen wir die nahegelegenen Gletscher zunächst mit dem Auto und zu Fuß zu besuchen. Unser erstes Ziel ist der Franz Josef Gletscher, danach geht es zum Fox Gletscher. Beide gehören neben dem Gipfel des Mt. Cook und einigen weiteren Gipfeln zu den berühmtesten Zielen in den Neuseeländischen Südalpen. Info - Gletscher und Südalpen. |
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12. Dezember 1996 Der Tag beginnt vielversprechend. Das Wetter läßt sich prächtig an. Wir haben den Schreck vom Vortag verdaut, so daß wir uns nun auf weitere Abenteuer einlassen können. Es gibt viele Möglichkeiten sich den Bergen und den Gletschern zu nähern. Die beste Sicht hat man in jedem Fall aus der Luft. Das kostet zwar ein paar Dollar, ist das Geld aber alle mal wert. Der Preis für eine Gletschertour schwankt je nachdem wie groß die Tour werden soll und ob man nur darüber fliegen, oder auch landen will. Da wir noch viel vorhaben, entscheiden wir uns für eine "Grand Traverse", also das volle Programm, lassen jedoch die Landung auf dem Gletscher weg. Unser Flug startet um 08.00 Uhr und dauert insgesamt 45 Minuten. Für Margit ist es das erste Mal (also ich meine in so einem kleinen Flugzeug zu fliegen). Die wechselnden Luftbedingungen treiben ihr stellenweise den Schweiß auf die Stirn. Die Gefühle wechseln zwischen schlimmen Befürchtungen (der Maschine wegen) und Faszination (der Landschaft wegen). |
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Neben den imposanten Bildern der Südalpen und des Mt. Cook gehören auch jene vom Lake Matheson, dem berühmten Spiegelsee zum Programm (frühes Aufstehen wird empfohlen). Leider sind wir etwas spät dran. Das Wasser fängt bereits an zu kräuseln und die ersten Wolken hängen auch bereits vor den Bergen. Wir sehen wieder einmal wie schnell das Wetter wechselt. Zum Glück hat es für einen erstklassigen Flug gehalten. Der kleine See, der auf extra angelegten Wegen und Holzplanken in etwas mehr als einer Stunde umwandert werden kann, spiegelt bei klarem Wetter besonders schön in den Morgenstunden die Gipfel von Mt. Cook und Mt. Tasman in seinem ruhigen Wasser. Der See ist ein Überbleibsel des Foxgletscher, der ihn hinterließ, als er sich vor 14.000 Jahren immer weiter zurückzog. Da das Wetter sich weiter verschlechtert, beschließen wir weiter zu fahren. | |
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13. Dezember 1996 Heute erreichen wir Te Anau im Südwesten der Insel. Die Stadt ist mit ihren fast 30.000 Einwohnern das Tor zum Fjordland und nennt sich selbst "The Walking Capital of the World". Allein eine Wanderung auf dem bekanntesten neuseeländischen Wanderweg, dem Milford Track, bestätigt dieses Attribut. Die Stadt selbst ist allerdings nicht besonders aufregend. Für Übernachtungen eignet sich der Te Anau Motor Park. Sehenswert ist das Wildlife Bird Reserve, das wir auch besuchen. In diesem Vogelpark ist unter anderem der berühmte Takahe zu sehen. Dieser flügellose Vogel galt bereits als ausgestorben, ehe ein Mediziner 1948 im Fjordland wieder ein Exemplar entdeckte. Der Takahe ist etwa so groß wie ein Huhn. Heute gibt es noch etwa 200 Tiere in freier Wildbahn. Damit immer genügend Aufregung im Spiel ist, schmeißt der liebe Herrgott heute mal zur Abwechslung einen Stein in unsere Frontscheibe. Wenn das bei der Abgabe auffällt, sind sicher ein paar Dollar fällig. Am Straßenrand fällt uns immer wieder das viele Wild auf. Das von den europäischen Siedlern eingeführte Rotwild hat wie auch andere Tierarten in Neuseeland keine natürlichen Feinde. Was Mitte des 19. Jh. helfen sollte den Mangel an Wild zu beheben, wird Ende diesen Jahrhunderts zur Plage. Die Tiere vermehren sich unaufhaltsam. Das die Tiere wie bei uns die Kühe auf der Weide gehalten werden, ist irgendwie ein ungewohnter Anblick. |
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In Te Anau beginnt die berühmte Milford Road. Sie ist 116 km lang und führt durch die alpine Welt des Fjordlandes. Diese Straße gehört mit Sicherheit zu den Traumstraßen der Welt. Vorbei an spiegelnden Seen, durch herrliche Buchenwälder, hinauf in alpine Regionen und vorbei an steilen Felswänden, die sich nach Regenfällen oft in Wasserfälle verwandeln, führt sie bis zum Milford Sound.
Einen von zahlreichen Stops an der Strecke legen wir an den Mirror Lakes ein. Die Szenerie verdoppelt ihren Reiz, wenn sich die Berge im See spiegeln. Auch hier ist jedoch frühes Aufstehen geboten. Wir kommen nur langsam voran. Man ist geneigt alle paar Meter anzuhalten und die wechselnde Kulisse mit dem Fotoapparat festzuhalten. Insbesondere die noch weißen Gipfel der Berge ergeben mit dem strahlend blauen Himmel einen traumhaften Kontrast. |
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Da Mr. "Alf" uns empfahl an der Milford Road nach den Keas Ausschau zu halten, werden wir auch bald fündig. Wir treffen auf wunderschöne und ziemlich neugierige Tiere. Obwohl man Keas eigentlich nicht füttern soll, können wir es uns nicht verkneifen ihnen etwas hinzuhalten, was auch sofort ihr Interesse weckt. Besonders scharf sind die Vögel anscheinend auf die Fenstergummis von Autos. Wenn man nicht aufpaßt, hat man ruck zuck ziemlich Löcher im Gummi.
Der Legende nach (Alf) sollen sie schon ganze Windschutzscheiben freigelegt haben. Kurz vor dem Ziel passieren wir den Homer Tunnel. Der Tunnel ist insgesamt 1.219m lang, unbefestigt und unbeleuchtet. Er wurde nach Henry Homer benannt, der 1889 den Paß zwischen Hollyford Valley und Cleddau Valley entdeckte. Langsames Fahren ist durchaus empfehlenswert. Der Tunnel ist häufig eine Art Wetterscheide. Auf der einen Seite bei Sonne hinein und auf der anderen Seite bei Wolken und Regen wieder raus. Doch auch auf der anderen Seite des Tunnels erwartet uns zum Glück die Sonne und auch die Keas sind vereinzelt anzutreffen. Einen Moment bei der Fütterung nicht aufgepaßt und mit dem Einteilen ist es vorbei - alles geklaut. |
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Dann sind wir am Ziel: Wir stehen bei strahlendem Sonnenschein im Milford Sound mit Blick auf den Mitre Peak. Der Berg ist mit 1.710m der höchste Gipfel im Milford Sound und gehört zu den am meisten fotografierten Bergen der Welt. Bei schönem Wetter ein unvergeßlicher Anblick. Info - Milford Sound Erfahrung macht klug! Zwischen unserer Ankunft im Milford Sound und der Bootstour vergehen nur ein paar Minuten. Wir sind so unglaublich froh über das schöne Wetter, daß wir ohne zu zögern eine Tour buchen. Während unseres Urlaubs sprechen wir mit vielen, die hier kein Glück hatten und nur Wolken sahen. Sonnenschein ist hier eher die Ausnahme. Die nächsten drei Stunden werden für uns sicherlich unvergeßlich bleiben. Eine längere Tour ist in jedem Fall zu empfehlen, da die Boote auch den Fjord verlassen. |
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Besonders nach starken Regenfällen stürzen sich Hunderte von kleinen und großen Wasserfällen, von denen viele nur kurze Zeit zu sehen sind, in die Fjordlandschaft. Mit dem Boot fahren wir bis unter einen Wasserfall. Am Bug steht eine Stewardeß und füllt ein Glas mit dem herabstürzenden Wasser.
Da ich auch ganz vorne stehen will, gelingt es mir meine Kamera schön in den Wasserfall zu halten ... Mist - wieder naß. Großartige Fjordlandschaften sind vielen Europäern auch aus Norwegen bekannt. Die eigentliche Faszination der neuseeländischen Fjorde liegt jedoch in ihrer archaischen Wildheit. Immergrüne Urvegetation klammert sich selbst an die steilsten Felswände. Von den Meeresalgen bis in die Alpinzone findet man eine einmalige Abfolge von Pflanzen. Sie ist in den letzten 10.000 Jahren unverändert geblieben. Ein sehr interessanter Bestandteil unseres Ausfluges ist ein Besuch im Unterwasserobservatorium. |
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14. Dezember 1996 Der nächste Tag beweist uns noch einmal, wieviel Glück wir mit dem Wetter hatten. Es ist zwar noch früh am Morgen, aber der Himmel bewölkt sich in wenigen Minuten. Heute fahren wir ohne größere Zwischenstops von der Westküste an die Ostküste der Insel. Da es beständig regnet, verspüren kein allzu großes Verlangen unterwegs anzuhalten. Unser nächstes Ziel ist die Otago-Halbinsel. Königsalbatrosse, Yellow-Eyed-Pinguins, unzählige Robben und viele weitere Tier- und Pflanzenarten - die Halbinsel ist eine Welt für sich und dank des unermüdlichen Einsatzes von Naturschützern ein kleines Refugium für bedrohte Tierarten geblieben. Wir bleiben für längere Zeit einfach im Gras sitzen; inzwischen scheint auch wieder die Sonne; und beobachten die Robben beim Spielen sowie die zahllosen Seevögel. Unter ihnen entdeckt man hin und wieder auch den Königsalbatross. Wir treffen ein Paar aus Schwaben, mit denen wir einige Informationen und Tips austauschen. |
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15. Dezember 1996 Wir buchen für den späten Nachmittag eine Tour, die zu den Gelbaugen ("Yellow-Eyed")-Pinguinen führt. Der Nachmittag wird allgemein empfohlen, da zu dieser Zeit die Chance am größten ist, die Pinguine bei ihrer Rückkehr aus dem Meer zu beobachten. Und es klappt tatsächlich. Wenn sie dann noch bei ihrer Ruhepause gestört werden und wieder ins Meer flüchten müssen, bleiben viele aus Erschöpfung tot im Meer zurück. Der Name der Tiere stammt von der maskenartigen, gelben Kopfzeichnung. Diese besondere Pinguinart steht kurz vor dem Aussterben. Deshalb werden Touristen nur noch in kleinen Gruppen zu den Tieren geführt. Die Pinguine kommen ziemlich müde nach ihrer kräftezehrenden Nahrungssuche aus dem Meer zurück. |
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16. Dezember 1996 Weiter geht es wieder in den Mt. Cook-Nationalpark hinein. Diesmal nähern wir uns dem Berg von der Ostseite. Der Lake Pukaki ist einer von vielen Seen in diesem Gebiet. Durch den Gletscherschliff ensteht ein feiner Felsstaub, der den Flüssen und Seen ihre charakteristische milchig-grünblaue Farbe verleiht. Bereits die Zufahrt zum Zentrum der Alpenregion ist ein großes Erlebnis. Bei klarem Wetter erhebt sich das schneebedeckte, 3.754m hohe Mt. Cook-Massiv über dem türkisfarbenen Gletscherwasser des Lake Pukaki. Das Gebiet des Mt. Cook-Nationalparks wurde wie der angrenzende Westland Nationalpark 1990 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Überall sind die eingeführten Lupinen als Farbtupfer zu sehen. Allerdings verdrängen sie einheimische Pflanzen nach und nach aus ihren angestammten Lebensräumen. |
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Es ist unfaßbar! Unsere zweite Begegnung mit dem Mt. Cook. Diesmal von der anderen Seite und wieder haben wir Glück mit dem Wetter. Wir campen in der Nähe des Lake Tekapo. Auch dieser ist ein Gletschersee. Das heißt baden gehen ist aufgrund der eisigen Wassertemperaturen nicht unbedingt empfehlenswert. Der See ist der größte im Mackenzie Country und liegt ebenso malerisch vor der imponierenden Bergkulisse der Southern Alps. Berühmt geworden ist der See allerdings nicht nur durch sein atemberaubendes Panorama, sondern auch durch eine kleine Kapelle am Ufer unweit der Ortschaft Tekapo. Die Church of the good shepard ist winzig. In ihrer kleinen Apsis ist ein großes Fenster, durch das der Besucher auf den See und die schneebedeckten Berge im Hintergrund blickt. Wir bleiben auf dem Campingplatz und lassen uns den Rest des Tages die Sonne auf den Pelz scheinen. Das wieder niemand unser Geld haben will kann unsere gute Laune nur noch verbessern. Eine zeitlang sieht der Himmel so aus, als würden wir gleich Besuch von den Außerirdischen bekommen. | |
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17. Dezember 1996 Nachdem wir früh aufgestanden sind um einem herrlichen Sonnenaufgang beizuwohnen, haben wir heute Gelegenheit einem Umzug auf neuseeländisch beizuwohnen. Jemand hat sein gesamtes Hab und Gut samt Haus (die Gardinen hängen noch in den Fenstern) und Anbauten auf zwei Tiefladern verstaut und blockiert nun den Verkehr. Ein seltsamer Anblick. Kurz nachdem wir das Mackenzie Country verlassen haben, buchen wir um sicher zu gehen in Asburton zwei Touren für Kaikoura. Eine zum "Whale Watching" und die andere zum "Swim with dolphins". Danach fahren wir nach Christchurch, mit immerhin 310.000 Einwohnern die größte Stadt auf der Südinsel. Wir halten uns allerdings nur ca. eine Stunde hier auf. Margit schaut sich die Kirche an und ich erhole mich auf der Wiese. Ansonsten ein bißchen Shopping und das war's dann. Uns zieht es magisch weiter - nach Kaikoura. |
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18. Dezember 1996 Heute ist es endlich soweit, wir sind in Kaikoura angekommen. Einer meiner größten Wünsche wird in Erfüllung gehen. "Whale Watching" ist heutzutage das Synonym für diesen Ort (nur 2.100 Einwohner). Noch 1964 wurden die Tiere gejagt und der Ort war ein verschlafenes Fischerdorf. Die kleine Küstenstadt lockt jährlich Tausende von Besuchern an, die in kleinen Booten zu den Pottwalen vor der Küste hinausfahren. Die Saison ist ganzjährig, die beste Zeit ist allerdings zwischen Oktober und April. Sofern es das Wetter und natürlich die Wale zulassen, werden täglich zu mehreren Zeiten Ausflüge angeboten. Wale, Delphine und Robben sind in der ganzen Stadt an jeder Ecke und in jedem Laden in allen Varianten präsent und sorgen für Besucher und Umsatz. Die weite Bucht von Kaikoura verläuft vor der malerischen Kulisse eines fast 3.000m hohen Küstengebirges. Direkt vor der Küste treffen kalte, subantarktische Meeresströmungen auf warme, nördliche Strömungen. Dadurch entstehen nährstoffreiche Fischgründe, die ideal für Seevögel, Hummer und Meeressäuger sind. |
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Leider ist das so beliebte "Whale Watching" in der letzten Zeit in Verruf gekommen. Einige Meereskundler sind der Auffassung, daß der Orientierungssinn der Wale durch das Orten mit dem Echolot empfindlich gestört würde und daß die schnellen, lauten Boote die Tiere ebenfalls gefährden. Die Motorengeräusche verschrecken die Tiere und treiben sie unter Wasser. Dadurch kommen sie aus ihrem natürlichen Atemrhytmus und sind gestreßt. Inzwischen wurde allerdings die Anzahl solcher Touren begrenzt und die Lautstärke und Geschwindigkeit der Boote gedrosselt. Doch das "Whale Watching" ist eine Art Goldrausch für den kleinen Ort Kaikoura und jede Art von Kritik wird immer noch scharf zurückgewiesen und als unfreundlicher Akt gewertet. Ab 1993 wurde das "Whale Watching" weiter eingeschränkt. Nur noch vier Boote dürfen pro Ausflug hinausfahren. Diese dürfen dann nicht mehr als 50m an die Tiere heranfahren. Sind zwei Boote näher als 300m an einem Wal, muß ein drittes oder viertes Boot einen Abstand von mindestens 500m einhalten. | |
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Dann geht es endlich los. Unsere Nerven werden jedoch auf eine harte Probe gestellt. Als wir am Terminal ankommen, erfahren wir, daß unsere Tour gecancelt ist, da zur Zeit keine Wale zu finden sind. Kurz bevor wir enttäuscht wieder gehen wollen, werden wir zurück gerufen und dann geht es doch los. Wir treffen heute übrigens einen deutschen Touristen, der uns noch oft verfolgen wird. Der Name unseres Bootes MAKAWHIU wird uns auch in unserem weiteren Leben begleiten. Nachdem wir gleich zu Beginn einen kurzen Blick auf die Schwanzflosse eines Wales erhaschen konnten, an dem schon ein anderes Boot dran ist, passiert eine ganze Weile gar nichts. Es bleiben nur die überwiegend grünen und blauen Gesichter der Passagiere an Bord. Um uns herum füllen mehrere Leute ihre Tüten in Rekordzeit. In der Luft hängt ein etwas unangenehmer Duft, der zum Mitmachen annimiert. Wir verteiben uns die Zeit damit Delphine zu beobachten. Aber in Anlehnung an einen alten Werbespot könnte ich sagen: Ich will Wale! Gegen Ende der Tour haben wir dann doch Glück. Im Gegensatz zu mir hat Margit da immer noch dran geglaubt. In relativ kurzen Abständen können wir zwei Wale über mehrere Minuten beobachten. Meine Maus habe ich selten so glücklich und staunend erlebt. Die Augen glänzen. Durch das viele fotografieren habe ich kaum Muße die Tiere richtig zu beobachten. Die Zeit ist einfach zu kostbar, die Gelegenheit zu selten. Zwei Kameras und ein Fernglas sind auf dem schwankenden Deck jedoch nur schwer unter Kontrolle zu bringen. Der Ausflug hat uns etwa 115,-- DM pro Person gekostet. |
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19. Dezember 1996 In den Küstengewässern vor Kaikoura tummeln sich neben den Walen auch zahllose Delphine. Ein beliebter Spaß ist es, mitten unter den Tieren zu schwimmen. Im Preis unserer gebuchten Tour (etwa 90,-- DM pro Person) sind Schnorchelausrüstung, Flossen und Taucheranzug inbegriffen. Da die Tiere hier leben, ist es nicht schwer sie zu finden. Um uns herum wimmelt es nur so von Delphinen. Allerdings gestaltet sich die Praxis dann doch schwerer als erwartet. Das krampfhafte Greifen nach den Delphinen ist ein ziemlich mühseliges Unterfangen. Da die Tiere dummerweise ihren eigenen Willen haben und noch dazu sehr schnell sind, heißt es ständig "rein in's Wasser" und wieder "raus aus dem Wasser". Darüber hinaus erwischt mich heute auf dem sehr kleinen Boot auch die Übelkeit. |
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20. Dezember 1996 Auch der heutige Tag beginnt mit einem malerischen Sonnenaufgang. Wir versuchen am Vormittag unsere Buchung für die Fähre zur Nordinsel telefonisch vorzuverlegen und werden wieder mal gewaltig überrascht. Angeblich wurde unsere Buchung gecancelt. Die Frau am anderen Ende der Leitung versucht mir mehrere Minuten lang klar zu machen warum, aber ich verstehe es einfach nicht. Gelinde gesagt sind die Gründe mir auch ziemlich egal. Da wir bereits bezahlt haben bleibe ich standhaft und schließlich gelingt es mir den Vorgang rückgängig zu machen. Aber ein etwas ungewisses Gefühl bleibt doch zurück. Bei einem letzten Stadtbummel zum Shopping (der Ort hat mit Sicherheit gut an uns verdient) treffen wir den netten jungen Mann (ein Belgier) vom Franz Josef Gletscher zum dritten Mal wieder. Anscheinend bewegen sich auch andere mit etwa dem gleichen Tempo durch's Land wie wir. |
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21. Dezember 1996 Heute erreichen wir die Stadt Nelson. Es herrscht Weihnachtsstimmung und 20° über Null. Nicht selten mit deutschen Weihnachtsliedern. Bei diesen Temperaturen fällt der Gedanke an die bevorstehenden Feiertage etwas schwer. Die Geschäfte sind in der Regel gut besucht. Auch hier werden die Geschenke anscheinend auf den letzten Drücker besorgt. Am Nachmittag sind wir wieder in Picton, um uns von der Südinsel zu verabschieden. Unweit des Fährhafens und eines kleinen Museums liegt der Dreimaster Edwin Fox. Der ist allerdings kaum noch als solcher zu erkennen. Das Schiff wurde 1853 in Indien gebaut, war Truppentransporter, Handelsschiff, Sträflingsboot und Kühltransporter für Fleisch. Jahrelang dümpelte das Schiff im Hafen von Picton vor sich hin. Jetzt sind die Restaurationsarbeiten in vollem Gang. Wir begegnen zufällig dem Deutschen von Kaikoura wieder. Er läßt sich nur mit großer Mühe abwimmeln. Etwa 30 min. später findet er uns beim Warten auf die Fähre in unserem Auto, indem er an unser Fenster klopft. Margit erschrickt fast zu Tode. Inzwischen ist es ganz vergnüglich in dem kleinen Ort Versteck zu spielen und es verkürzt die Zeit beim Warten auf die Überfahrt. Zur Strafe hat der liebe Gott es so eingerichtet, daß der Mann (trotz Reservierung!) aus irgend einem Grund nicht auf die Fähre darf. Margit freut sich. Als wir nach einem letzten Spaziergang wieder zurück zu unserem Auto wollen, klopft Kollege Infarkt an. Das Auto ist weg! Na Bingo! Abgeschleppt? Geklaut? Aber welcher Idiot klaut auf 'ner Insel einen Mietcamper? Des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Wir hatten lediglich vergessen, daß wir das Auto wegen dem Versteckspielen nochmal umgeparkt hatten. Schwein gehabt. Gegen 21.30 Uhr dürfen wir endlich auf die Fähre. Am Straßenrand sehen wir die Nervensäge stehen. Tja, morgen geht auch noch eine Fähre. Jedenfalls haben wir unsere Ruhe. Wir versinken in den bequemen Sesseln und schlafen während der ganzen Fahrt. Gegen 01.00 Uhr morgens kommen wir im Hafen von Wellington an. Bevor wir nach einer kurzen Irrfahrt den gesuchten Campingplatz erreichen, geraten wir zu allem Überfluß noch in eine Alokoholkontrolle. |