Rückblick auf das Jahr 2001

  Mai 2001 - Radtour in das Biosphärenreservat Schorfheide

  Mai 2001 - Ausflug zum Wörlitzer Park

  Juni 2001 - 4-Tage-Reise London

  Juni 2001 - Verlängertes Wochende am Königssee

  Juli 2001 - 2. Australisches Sommerfest

  August 2001 - Eine Woche Ostseeurlaub in Zingst/Darß

  September 2001 - CARL BRO CHALLENGE CUP - KOPENHAGEN




MAI 2001

Radtour in das Biosphärenreservat Schorfheide

Am zweiten Maiwochende stand mal wieder ein Ausflug mit den lieben Kollegen an. Da man ja tagsüber schon nicht genug sitzt, ging es also im Sattel unserer Fahrräder in die Schorfheide, nördlich von Berlin.

Unser Treffpunkt und erstes Ziel war der Wildpark Schorfheide, ein Schutzpark für bedrohte Haus- und Wildtiere, den man auch per Fahrrad erkunden kann.
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Wir treffen auf diverse Wildschweine, Fischotter, die seltenen Przewalski-Pferde, Wisente, Wölfe, einen kleinen Waschbären und diverses anderes Getier in einer weitläufigen und schön gestalteten Umgebung. Wer mag kann sich auch gut und gern den ganzen Tag hier aufhalten. Denn zu Fuss wird der Park ein ganzes Stück grösser. Leider schliesst im Moment die angeschlossene Gaststätte schon um 17.00 Uhr.

Das wir einen traumhaften Tag mit perfektem Wetter erwischt haben, zeigt sich auch auf den nächsten Bildern, die Impressionen von der Strecke vom Wildpark zum Werbellinsee zeigen. Die Strecke wird mit diversen Pausen zurückgelegt, so dass am Tagesende gerademal 30 km auf dem Zähler stehen.

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Den Abend lassen wir bei einem gemütlichen Essen am Müggelsee (Müggelhort) ausklingen.

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MAI 2001

Ausflug zum Wörlitzer Park und zum Biosphärenreservat "Mittlere Elbe" (Bibergehege)

Berufliche Projekte im Büro haben uns nach längerer Zeit mal wieder auf die Idee gebracht, einen Ausflug zum Wörlitzer Park zu unternehmen.

Der zwischen 1764 und etwa 1800 von Fürst Leopold III. Friedrich Franz v. Anhalt-Dessau angelegte Wörlitzer Garten ist einer der größten und bedeutendsten Landschaftsparks in Europa, der zudem noch in weiten Teilen in seiner Ursprünglichkeit erhalten ist. Auf 112 ha sind Natur und Kunst auf das Beste vereint. Für die Gestaltung dienten dem Fürst Studienreisen nach England, Italien, Frankreich, der Schweiz und Holland.

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Die Wörlitzer Anlagen bestehen aus fünf Gärten. dem Schlossgarten, Schochs Garten, Weidenheger, Neumarks garten und Neue Anlagen. Die einzelnen Anlagen sind einerseits meist durch Seen oder Kanäle getrennt, andererseits über Fähren, Brücken, Wege oder Blickbeziehungen verbunden. Im Park finden öffentliche Führungen zu Fuss oder auch mit Gondeln statt. Wer zu Fuss unterwegs ist, der sollte sich viel Zeit bringen, denn die Wege sind sehr lang.

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Allemal lohnenswert ist auch ein Blick in die Umgebung, ins ganze Dessau-Wörlitzer Gartenreich. So z.b. nach Oranienbaum (ein einzigartiges Ensemble von Stadt, Schloss und Garten), zum Luisium (Dessau-Waldersee) oder zum Biosphärenreservat "Mittlere Elbe". Hier befindet sich ein mit viel Liebe gestaltetes Biberfreigehege, in dem man viel Wissenswertes über die Nager erfahren kann, auch wenn man damit rechnen sollte, dass die zwei Tiere im Gehege tagsüber lieber in ihrer Höhle liegen. Allerdings kann man diese durch eine Glasscheibe einsehen.

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JUNI 2001

4-Tage-Reise nach London

Nach längerem Anlauf haben wir es am Pfingstwochenende endlich geschafft, gute Freunde in London zu besuchen! Da wir von London bisher nur den Flughafen Heathrow kennen, war das schon längst mal fällig.

Wer ähnliches vorhat, auch zu anderen Zielen in Europa, dem sei, nachdem VIRGIN ja nicht mehr von Berlin fliegt, BUZZ empfohlen. Pfingsten für 222,-- DM hin und zurück - ein guter Preis.

Ich verkneife mir hier Details zur Geschichte oder den Sehenswürdigkeiten Londons zu beschreiben. Für uns war es jedenfalls ein schönes und anstrengendes Wochenende. Das das Wetter in London gut, bis sehr gut und in Deutschland schlecht ist, macht den Trip umso besser.

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Neben ca. 10 Damenboutiquen und 15 Schuhgeschäften (denkwürdiger Höhepunkt der Shoppingtour ist das Harrod's) schaffen wir auch das Standardprogramm des klassischen Erstbesuchers (u.a. St. Pauls Cathedral, Big Ben, Westminster Abbey, Tower of London, Tower Bridge, Buckingham Palace, Hyde Park usw.). Auch auf diversen Flohmärkten stöbern wir nach Interessantem.

Einen Tag nutzen wir, um nach Greenwich zu fahren. Neben der Cutty Sark (gebaut 1869), dem Greenwich Market und dem Greenwich Park ist natürlich auch der Meridian und die Greenwich Time Ziel des klassischen Touristen.

Da wir während unseres London-Besuches nicht weit weg vom Stadtteil CAMDEN wohnen, fahren wir mehrmals zur Camden High Street und zum Camden Lock um dem bunten Treiben zuzusehen und vielleicht irgendetwas zu entdecken.

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Da London ein wirklich teures Pflaster ist und uns diese Erkenntnis auch schon beim Geldumtausch traf ( 1: 3,38), möchten wir uns hier nochmals bei Nadja und Axel für die Unterkunft, die gute Betreuung und alles in allem vier anstrengende aber schöne Tage bedanken.

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JUNI 2001

Verlängertes Wochende am Königssee - Eine gute Idee ...

Der Königssee und seine unmittelbare Umgebung liegen in der Pflegezone des 1978 gegründeten Nationalparks Berchtesgaden. Während in der Pflegezone Schifffahrt, Fischerei und Almwirtschaft stattfinden, wird in der benachbarten Kernzone des Nationalparks auf jede menschliche Nutzung verzichtet.

Das Königsseetal entstand entlang einer Bruchzone im Fels. Ein Fluss grub sich ein und schuf zunächst ein V-Förmiges Tal. Während der Eiszeit erhielt dann das Tal durch einen bis zu 1000m mächtigen Gletscher seine heutige Form. Das dabei entstandene fast 200m tiefe Becken füllte sich nach dem Abschmelzen des Gletschers mit Wasser. Ein weiterer Gletschervorstoss gegen Ende der letzten Eiszeit schuf die Endmoräne, die noch heute den Obersee vom Königssee trennt. In der unmittelbaren Nähe am Weg zwischen den beiden Seen liegen Felsbrocken von einem Felssturz aus dem Jahr 1172.

Bereits im voraus haben wir uns eine schönes Quartier direkt am See im Hotel Schiffmeister (Bild unten ganz links) ausgesucht. Das ebenfalls zum Hotel gehörende Restaurant am Fusse der Bob- und Rodelbahn gefällt uns so gut (Lage, Ausblick und Essen), dass wir hier jeden Abend essen gehen.

  [R060101]   Der Königssee:
Höhenlage: 603m ü.d.M.
Tiefe: 190m
Länge: 7,725km
Breiteste Stelle: 1,225km
Schmalste Stelle: 300m
Sauberster See Deutschlands
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Unser erster Ausflug führt uns auf den etwa 4 km langen Malerwinkelrundweg. Die schönsten Aussichtspunkte entlang der Strecke (Bild oben ganz rechts) waren bereits im 19. Jh ein begehrtes Ziel der Landschaftsmaler. Der Höhenunterschied auf der Strecke beträgt nur etwa 100m. Startpunkt ist die Schiffsanlegestelle. Von da an links halten und an den Bootshäusern vorbei (2. Bild v.r.).

Am späten Nachmittag fahren wir zum Obersalzberg. Ziel ist das Dokumentationszentrum Obersalzberg zur Geschichte des 3. Reiches.

Den Samstag nutzen wir bei schönem Wetter für eine ausgedehnte Bergwanderung. Ursprünglich sollte es über den Jenner (1800m), Hohes Brett (2340m) und Hoher Göll (2522m) zum Kehlsteinhaus (1820m) gehen. Da wir aber für die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Strecke (Gesamtgehzeit 11-12 Stunden) erst etwas spät in die Gänge kommen, entschliessen wir uns bis zum Jenner mit der Gondelbahn zu fahren und die Tour auch nicht vollständig zu gehen um kein unnötiges Risiko einzugehen. So geniessen wir den Tag, die Aussicht und das herrliche Wetter. Anstrengend war der Tag für zwei Bürohocker allemal ...

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Am Sonntag geht bei nicht mehr ganz so schönem Wetter mit dem Elektroboot vorbei an der Echowand zur Halbinsel St. Bartholomä und anschliessend zum Obersee. Auf der Halbinsel St. Bartholomä schaffen wir einen kleinen Rundweg und die schöne Wanderung zur Eiskapelle (Lawinenschnee aus der Watzmann-Ostwand). Auf dem Rückweg werden wir dann ordentlich mit Wasser übergossen, so dass wir uns dann in der Gaststätte erstmal unter den Händetrockner hängen müssen.

Auch am Obersee ergeht es uns dann nicht viel besser. Wir schaffen zwar die kurze Strecke zum See, für mehr reicht es dann aber aufgrund des Regens nicht mehr. So lassen wir uns unter dem Vordach einer Gaststätte nieder und warten bei einer warmen Suppe auf Besserung.

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Nach den knapp vier Tagen ist uns eines ganz klar: Hier waren wir nicht das letzte Mal.

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JULI 2001

2. Australisches Sommerfest

Erstmal vom Veranstalter ein herzliches Dankeschön an die diesjährigen Teilnehmer, insbesondere für das Bemühen, die Kleidung ein klein wenig dem Thema "AUSTRALIEN"anzupassen. Gegenüber dem vergangenen Jahr 2000 konnte die Teilnehmerzahl von 14 auf 19 gesteigert werden.

Unser Dank geht ebenfalls an die Feldschlößchenbrauerei in Dresden, die unser Fest mit diversen australischen Zutaten großzügig bereichert hat.

Die diesjährige Veranstaltung stand ganz unter dem berühmten Motto "Wer wird AUSTRALIER?".

Die Mehrzahl der Teilnehmer hat die Chance genutzt, sich über einen Fragebogen eine gute Ausgangssituation für das Quiz zu sichern. Am Abend ging es dann in einer umfangreichen Quizrunde (15 Fragen - von einfach bis schwer) darum, den Sieger des Hauptpreises (1 Essen im Wert von 100,-- DM) im australischen Restaurant WOOLLOOMOOLOO zu ermitteln. Um das zugegebenerweise teilweise etwas schwierige Nischenwissen interessanter zu verpacken, wurde die Quizshow mit ein paar sehenswerten Impressionen unterlegt.


  Die Sieger des Quiz kommen aus Dresden.
Das Restaurant liegt aber praktischerweise in Berlin.

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  Akkreditierung

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  Für den Sieger des ------>
Didgeridoo-Wettbewerbes:



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Wer möchte, kann sich bei mir die Videos von diesem Jahr und vom 1. Australischen Sommerfest 2000 oder auch die CD mit der vollständigen Quiz-Präsentation ausleihen.

Moment mal da war doch noch was ...

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AUGUST 2001

Eine Woche Ostseeurlaub in Zingst/Darß

Nach den guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr zieht es uns auch in diesem Jahr wieder an die Ostsee, nach Zingst. Unser schönes strandnahes Haus war jedoch leider schon ausgebucht, so dass wir diesmal mitten in der Fussgängerzone wohnen.

Da wir nur in den Ferien fahren konnten und im August absolute Hochsaison ist, ist es in Zingst entsprechend voll. Doch wenn man ein paar längere Wege in Kauf nimmt, mit dem Fahrrad kein Problem, dann findet man auch etwas leerere Strandabschnitte (insbesondere in Richtung Osten).

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Da wir auch diesmal ein Kind mit im Gepäck haben, ist stets für Kurzweil gesorgt. Um nicht nur alle Tage am Strand zu verbringen, verschlägt es uns u.a. in den Vogelpark nach Marlow, der neben Vögeln auch diverse andere Tiere zu bieten hat. Lohnenswert sind vor allem die Tiervorführungen (Greifvögel, Schlangen und Krokodil).

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Die Woche ist mit radfahren, Inliner-fahren, baden, sonnen, relaxen und bei leckerem Essen leider ruck-zuck rum. Da hilft nur warten bis zum nächsten Jahr.

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SEPTEMBER 2001

WELCOME TO
III. CARL BRO CHALLENGE CUP - KOPENHAGEN

[Danmark]   [England]   [Germany]   [Ireland]   [Scotland]   [Danmark]
Danmark A   England   Germany   Ireland   Scotland   Danmark B

Am ersten Septemberwochenende ging es für unser nominiertes 16-köpfiges Fussballteam das erste Mal zum Carl Bro Challenge Cup nach Kopenhagen.

Ein tolles Erlebnis war schon unser Flug mit der CIMBER AIR. Alle durften mal einen Blick ins Cockpit werfen. Die Crew war sehr entgegenkommend und nahm sich viel Zeit, da der Autopilot eingeschaltet war. Auch wenn der Eine oder Andere ein wenig Flugangst hatte ... die war schnell behoben, als uns der Captain erzählte, wie ungefährlich Fliegen ist ... (siehe mein nebenstehendes Foto).

Motiviert bis in die Finger-(bzw. Fuss)spitzen erreichten wir nach rund einer Stunde Flug den Kopenhagener Flughafen, wo wir abgeholt wurden. Nicht zu übersehen waren die ebenfalls gerade eingetroffenen schottischen Supporters in Nationaltracht. Um uns voll auf unseren Auftritt zu konzentrieren und uns durch nichts ablenken zu lassen, haben wir auf die Mitnahme von Supporters verzichtet.

Wir fahren erstmal über Glostrup (Firmensitz von Carl Bro - DÄNEMARK) zum Farum Park. Flugs die Sachen ausgepackt und dann geht es gleich weiter in die Firmenzentrale. Trainiert haben wir schließlich schon genug und ausserdem geht es ja morgen erst um 10 Uhr los.

Unsere Gastgeber sind gerade dabei den Sieger eines Gag-Fussballturniers zu ermitteln. Etwa 10 Mannschaften, die alle wirklich Klasse zum Thema "Horror" verkleidet sind, wetteifern um den Sieg. Da in Dänemark immer ein guter Wind weht, nutzen wir die Chance und halten uns als fachkundige Zuschauer erstmal am angebotenen Carlsberg fest. Nachdem der Sieger feststeht, geht es in eine benachbarte Turnhalle zum Buffet und anschliessenden Tanz. In der Halle tummeln sich neben den Teams auch etwa 200-300 Angestellte von Carl Bro.

Samstag Vormittag 09.00 Uhr: 16 Fussballhelden und 1 Ball, der ebenfalls schlecht bei Puste ist, versuchen zum ersten Mal sich miteinander einzurichten. Kurz bevor es losgeht dürfen wir mit dem Pokal schon mal posieren (Bild links). Man entschliesst sich aber doch ihn auszuspielen - so dass es für uns wohl nur eine kurze Episode war. Bei der Trikotwertung liegen wir mit den anderen Teams mindestens auf gleicher Höhe. Beim Vergleich des Altersdurchschnittes haben wir bereits deutlich die Führung übernommen. Uns schwant, das das wohl bald ein Nachteil wird. Eine Stunde später dann unser erstes Spiel. Deutschland : Irland. Immerhin gegen den letztjährigen Titelverteidiger (Bild Mitte). Nach 30 Sekunden steht es noch 0:0 - alle sind bei guter Laune . . .

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Aber dann wirkt sich die bessere Physis und Ballbehandlung der Iren aus. Nach etwa einer Viertelstunde steht es bereits 0:2 (aus unserer Sicht). Das nächste Handicap müssen wir hinnehmen, als Irlands Spielmacher, die Nummer 9 (Bild oben rechts), nach hartem Einstieg Deutschlands Nummer 1 (das bin ich) kurzzeitig ausser Gefecht setzt. Da auf meinen Posten keiner besonders scharf ist, da hatten einige wohl seherische Fähigkeiten, blieb nichts anderes übrig, als sich wieder zwischen die Pfosten zu stellen. Bis zur Halbzeit fällt nur noch ein weiteres Tor (für Irland). Über die zweite Halbzeit ist schnell berichtet. Faires Spiel bei gutem Wetter. Endstand: 0:10. Na ja - eins weniger wäre schon schöner gewesen. Aber da bleiben wenigstens noch Ziele für das nächste Spiel.

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Nach einer kurzen Pause, die wir intensiv nutzen (zur Erholung / Bild links) geht es im nächsten Spiel gegen Dänemark A (Bild Mitte). Falls das eine Wertung ist (es gibt noch Dänemark B), erübrigt sich wohl jeder Kommentar. Aber das erste Spiel hat kaum Spuren hinterlassen - nach etwa 5 Minuten steht es 1:0 für Deutschland. Da es uns aber nicht gelingt weitere Chancen zu nutzen (u.a. ein Elfmeter), steht es zur Halbzeit bereits 1:4. Da sich jetzt zunehmend auch konditionelle Nachteile mit den entsprechenden Begleiterscheinungen bemerkbar machen (Bild rechts) kann man sich das Ende ausrechnen. Immerhin gelingt uns noch ein zweiter Treffer - das sind doppelt so viel wie der spätere Cupgewinner gegen dieses Team erzielt hat - und die Gegentore bleiben mit acht bereits deutlich unter zehn. Endstand 2:8.

Nach den Halbfinalspielen, aus denen die Teams aus England und Irland als Sieger hervorgehen, geht es am Abend in die Innenstadt von Kopenhagen. Nach dem wir es uns in der Kneipe gemütlich gemacht haben, folgt der Demütigung zweiter Teil. Die Vorfreude auf das abendliche Fussballspiel Deutschland - England wird schnell genommen. Erst verstehen wir noch gar nicht was die vielen lustigen Engländer bedeuten, die ihre Hände hochhalten: eine Seite der Daumen und auf der anderen Seite die volle Hand. Sollen das Wetten sein für das Spiel? Aber die Wahrheit lässt sich dann doch nicht lange verheimlichen: Deutschland gegen England 1:5. Ein toller Tag!


Am Sonntag morgen schleppen sich die müden Helden zum Finale, das mit 30 minütiger Verspätung angepfiffen wird. Irland kam etwa gegen 6 Uhr morgens ins Bett - man sieht es. Die Jungs haben auch noch ein paar Probleme mit dem zählen (siehe Foto). Da es inzwischen regnet und auch ziemlich frisch ist entscheiden sich die Mannschaften dafür, das man ein Spiel ja auch erst nach Verlängerung und Elfmeterschiessen gewinnen kann. Dank dem englischen Torwart, dem es trotz Körpergrösse von etwa 1,55m gelingt zwei Elfer zu parieren, gewinnt England den diesjährigen CARL BRO CHALLENGE CUP.

Auf Wiedersehen 2002 in LEEDS.

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